VP-Marek zu Arbeitsmarktdaten: Wien kann vom Bundestrend neuerlich nicht profitieren

Wiener Arbeitsmarktpolitik gefährdet den Wirtschaftsstandort

Wien (OTS) - Während die Arbeitslosigkeit nun zum dritten Mal in Folge in allen anderen Bundesländern sank, stieg sie in Wien neuerlich deutlich an. Selbst beim stärksten bundesweiten Rückgang der Arbeitslosigkeit seit der Wirtschaftskrise kann Wien nicht vom Bundestrend profitieren. In Wien nahm die Zahl der Jobsuchenden im Jahresvergleich um 5,7 Prozent auf 87.639 Betroffene zu. "Eine solche Arbeitsmarktpolitik kann nur als gescheitert bezeichnet werden. Die Stadtverantwortlichen haben leider immer noch nicht erkannt, dass sie mit ihrer Politik den Wirtschaftsstandort Wien massiv gefährden", so ÖVP Wien Klubobfrau LAbg. Christine Marek in Reaktion auf die heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten.

Das Wiener Konstrukt zwischen AMS Wien und dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF) sei leider wenig effektiv, so Marek. Das stellte auch der Rechnungshof fest, der dem WAFF in seinem Bericht ein schlechtes Zeugnis bezüglich seiner geringen Leistungsfähigkeit, Effektivität, Transparenz und seiner Erfolgsquote ausstellt. Unter der Rot-Grünen Wiener Stadtregierung habe sich die Situation sogar verschlechtert. Es werden keinerlei Schritte unternommen, um dem Negativtrend in Wien nachhaltig entgegen zu wirken. Für die Klubobfrau der ÖVP Wien sind die Arbeitsmarktdaten ein Messwert für die Qualität der Wiener Arbeitsmarktpolitik. "Wien als Wirtschaftsmetropole muss stärker auf seine Arbeitsmarktzahlen achten", so Marek.

In allen Bundesländern bis auf Wien nahm die Arbeitslosigkeit ab. Zum Vergleich: In Vorarlberg etwa um 17 Prozent, in der Steiermark um 11,5 Prozent, in Oberösterreich um 9,3 Prozent, in Tirol um 8,6 Prozent, in Salzburg um 7,1 Prozent, im Burgenland um 4,7 Prozent, in Niederösterreich um 4,5 Prozent und in Kärnten um 3,4 Prozent. "Diese Zahlen sollten der Wiener Stadtregerung mehr als zu denken geben. Es braucht einen sofortigen Neustart in der Arbeitsmarktpolitik der Bundeshauptstadt", so die VP-Klubobfrau abschließend.

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