FPÖ: Kickl kritisiert ORF-Sympathie für Abschaffung der Wehrpflicht

Objektivität muss auch im scheinbar privaten Raum gewahrt werden

Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl kritisiert die offen bekundete Sympathie eines leitenden ORF-Redakteurs für die Abschaffung der Wehrpflicht. Wie der "Standard" berichtet, hat ORF-Online-Manager Karl Pachner im Facebook kundgetan, dass ihm die entsprechende Initiative gefällt. "Der ORF und seine Redakteure sind gemäß dem öffentlich-rechtlichen Auftrag zur Objektivität verpflichtet. Wenn einer der inhaltlich Verantwortlichen sich derart klar deklariert, zieht das die Objektivität der gesamten Berichterstattung in Zweifel", stellt Kickl fest. Pachner habe dadurch auch seine klare Präferenz für eine rot-grüne Forderung erkennen lassen.

Der FPÖ-Generalsekretär fordert eine umgehende Klarstellung von ORF-Generaldirektor Wrabetz: "Der Chef muss seinen Mitarbeitern klar machen, dass sie sich auch im nur scheinbar privaten Bereich der sozialen Netzwerke derartiger politischer Statements zu enthalten haben. Sonst entsteht der Eindruck, dass er auch den ORF als Teil jenes SPÖ-Netzwerkes sieht, das derzeit die Abschaffung der Wehrpflicht über die Medien massiv betreibt", so Kickl, der zudem ankündigt, den ORF-Stiftungsrat mit der Angelegenheit zu befassen.

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