FPK-Scheuch: Katastropheneinsätze in Kärnten gefährdet - Darabos demontiert Hubschrauber-Staffel

Alouette III Heereshubschrauber-Staffel wird trotz voller Einsatztauglichkeit stillgelegt

Klagenfurt (OTS) - Überdeckt von der allgemeinen Bundesheer-Diskussion demontiert Verteidigungsminister Darabos weiter wichtige Teile des Bundesheeres. Wie jetzt bekannt wurde, hat die Bundesheerspitze bei einem "Luftgipfel" letzte Woche beschlossen, die komplette Staffel der Alouette III-Heereshubschrauber stillzulegen. "Die Alouette ist essentiell für einen raschen und punktgenauen Einsatz im Katastrophenfall. Viele freiwillige Einsatzorganisationen wie Rettung, Bergrettung, Wasserrettung oder Feuerwehr sind auf diesen Hubschrauber angewiesen und beüben ihn seit Jahren. Dass Darabos die gesamte Staffel auflösen will - noch dazu, wo sie voll funktionsfähig ist und auf Jahre hinaus alle Ersatzteile vorhanden sind - bedeutet extreme Einschränkungen der Einsatzmöglichkeiten im Ernstfall", mahnt Scheuch und erinnert in diesem Zusammenhang auch an Überlegungen Darabos` zur Schließung des Hubschrauberstützpunktes Klagenfurt.

Gerade die Alouette III wird von Rettungskräften wegen ihrer umfassenden Einsatzmöglichkeiten und ihrer Wendigkeit geschätzt. Mit ihr seien unzählige Übungen geflogen worden und sie habe sich auch im Ernstfall ausgezeichnet bewährt, urteilen Experten. In ganz Österreich sind 24 dieser Fluggeräte im Einsatz, 1 davon in Tirol und 1 in Kärnten. Scheuch: "Durch die Auflösung dieser Staffel haben wir keinen einzigen brauchbaren Hubschrauber mehr im gebirgigen Zentralraum. Aber das ist dem Burgenländer Darabos offenbar egal", kritisiert Scheuch, für den aber auch die grundsätzliche Typenentscheidung fragwürdig erscheint. "Darabos belässt die für Katastrophenfälle völlig unbrauchbaren OH58 Kiowa im Einsatz. Die wird im Normalfall gegen Segelflieger und Paragleiter eingesetzt. Und für dieses "Bedrohungsszenario" opfert der Verteidigungsminister die unersetzbaren Alouette-Hubschrauber? Unfassbar, was sich hier abspielt", so Scheuch weiter.

Die Auflösung der Alouette-Staffel habe im Vergleich zum gesamten Luftüberwachungs-Budget ein nicht einmal 3-prozentiges Einsparungspotenzial, bedeute aber irrsinnige Nachteile für lebensrettende Einsätze im Katastrophenfall. "Das ist die nächste Entscheidung des SPÖ-Wehrdienstverweigerers an der Spitze des Bundesheeres, die beweist, dass hier ein beratungsresistenter Ahnungsloser das Bundesheer zerlegt. Darabos muss weg", fordert Scheuch abschließend.

(Schluss/le)

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