Bildung braucht Verantwortung - VZI präsentiert Bildungsthesen für technische Berufe

Klare Strukturen zur Unterscheidung der Bildungseinrichtungen Uni, FH und HTL sind gefordert

Wien (OTS) - Der Verband der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe (VZI) sieht den Verfall der Reputation heimischer Ausbildungsstätten für technische Berufe mit großer Sorge. "Derzeit ist die Ausbildung besser, als ihr derzeit verbreiteter Ruf. Daher fordern wir die Politik auf, diesen extrem schädlichen Verfall der Reputation unserer Ausbildungsstätten und der Lehrenden rasch zu stoppen, um weitere wirtschaftliche Schäden für unser Land zu vermeiden", deponiert DI Dr. Wilhelm Reismann, Präsident des VZI. Man hat sich in beiden Institutionen intensiv mit den wesentlichen Themen der Berufsausbildung von Ingenieuren und Architekten auseinander gesetzt. In Podiumsdiskussionen mit Vertretern von HTL, FH und Universitäten wurden Themen wie Ausbildungsqualität, künftige Jobaussichten, internationaler Wettbewerb, Imagefragen, finanzielle Ausstattung, u.v.a.m. eingehend diskutiert.
Das daraus abgeleitete Thesenpapier wurde nun der Politik zur Verfügung gestellt. "Wir hoffen, dass unsere intensive Auseinandersetzung mit dem Thema technische Berufe nicht ungelesen in der Schublade verschwindet, sondern aktiv in die aktuelle Bildungsdebatte einfließen wird", so Reismann.

Bildungseinrichtungen müssen sich unterscheiden

Die Missstände an den österreichischen Bildungseinrichtungen beginnen bei der mangelnden soliden Grundausbildung, um eine umfassende Allgemeinbildung und fundierte Sprachkenntnisse zu erlangen. HTL, FH oder Universität müssen unterschiedliche Ausbildungsziele und Lehrinhalte haben - diese müssen künftig klarer abgegrenzt werden.

Thesen zum Thema Bildung und Bedarf:
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Es ist die Politik gefordert rasch ein Modell zu erarbeiten dass nicht nur finanzielle Hilfsmittel sondern auch Planungssicherheit gewährleistet.

Weitere Informationen unter: www.vzi.at

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