Maier: Einzigen Spurwechsel den ÖBB brauchen, ist den auf die Überholspur

ÖVP-Infrastruktursprecher: Typische ÖBB-Kostenfalle

Wien, 30. Jänner 2011 (ÖVP-PK) Der in der Samstag-Ausgabe der Tageszeitung "Die Presse" veröffentlichte Plan der ÖBB, auf der Südbahnstrecke einen Spurwechsel von links auf rechts vornehmen zu wollen, wird von ÖVP-Infrastruktursprecher Ferdinand Maier abgelehnt. Für Maier stellt dieser Plan angesichts der unseriösen Kostenplanung eine "typische ÖBB-Kostenfalle dar". ****

"Ein ÖBB internes Gutachten beziffert die Umstellung auf eine Summe im dreistelligen Millionenbereich. Die ÖBB veranschlagen dafür jedoch lediglich 16 Millionen Euro. Hier steuert der Konzern offensichtlich in eine nächste Kostenfalle. Den einzigen Spurwechsel den die ÖBB brauchen, ist den auf die Überholspur, der ist aber mit dem Ankündigungsmanager Christian Kern leider nicht zu machen", so Maier.

Für Maier ist die Spurwechsel-Umstellung noch nicht ausreichend durchkalkuliert und daher noch nicht reif für eine Umsetzung. "In der jetzigen Phase wäre das eine Geldverschwendung. Zuerst soll das ÖBB-Management den Konzern auf eine gesunde wirtschaftliche Basis stellen und Reformen einleiten, bevor zusätzlich neue Baustellen wie der Spurwechsel in Angriff genommen werden", schließt Maier.

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