FIA-Präsident Jean Todt auf Einladung des ÖAMTC in Wien

Vereinheitlichung von Verkehrssicherheitsstandards sind deklariertes Ziel

Wien (OTS) - Auf Einladung von ÖAMTC-Präsident Werner Kraus und ÖAMTC-Generalsekretär Oliver Schmerold war FIA-Präsident Jean Todt heute, Donnerstag, zu Gast in Wien. Er hat sich vor Ort ein Bild von den breit gefächerten Dienstleistungsbereichen des Clubs gemacht -von der Einsatzzentrale der Nothilfe über ausgewählte Stützpunkte bis hin zur ÖAMTC-Flugrettung. Im Rahmen eines Hintergrundgesprächs am Nachmittag informierte Werner Kraus, der auch FIA-Präsident der Region 1 ist, über die Verbindung FIA und ÖAMTC. Jean Todt thematisierte die weltweite Förderung von Mobilität und Tourismus, einen weiteren Bereich der FIA (Fédération Internationale de l'Automobile): "In punkto Verkehrssicherheit gibt es noch viel zu tun, weil es weltweit noch nicht die gleichen Standards gibt."

Die FIA ist der internationale Dachverband der weltweiten Automobilclubs mit Sitz in Paris. Die FIA hat 227 nationale Mitgliedsorganisationen in 132 Ländern, die etwa 67 Millionen Mitglieder weltweit repräsentieren. Österreich wird durch den ÖAMTC vertreten. Das Ziel der FIA ist die Förderung und Regelung des Motorsports und sowie von Mobilität und Tourismus. Derzeitiger Weltpräsident der FIA ist der Franzose Jean Todt. Der Bereich Mobilität ist in vier Weltregionen untergliedert, die jeweils von einem eigenen Präsidenten geleitet werden. Werner Kraus ist als FIA-Präsident der Region 1 für Europa, Afrika und den Nahen Osten verantwortlich. Gleichzeitig ist er auch Präsident des ÖAMTC.

Zu den Aufgaben der FIA im Bereich Mobilität gehören die Förderung der automobilen Mobilität zu "erschwinglichen" Preisen, die Förderung der Verkehrssicherheit sowie Lobbying-Aufgaben bei internationalen Organisationen wie z. B. UNO und EU. Im Bereich Verkehrssicherheit ist die Organisation von internationalen Tests einer der Schwerpunkte der FIA. Das große Ziel ist die weltweite Reduktion der Zahl der Verkehrstoten. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die Aktion "Action for Road Safety" ins Leben gerufen.

Weltweit fordern Verkehrsunfälle jährlich Millionen Tote und Verletzte. Am stärksten betroffen sind Schwellen- und Entwicklungsländer. Oft fehlt das Know-how, das notwendig ist, um mit den wachsenden Verkehrssicherheitsproblemen fertig zu werden. "Ob in Vietnam, Botswana oder Simbabwe - Technologien wie ESP, aber auch Airbags oder Sicherheitsgurte sind in Entwicklungsländern vielen Menschen unbekannt. Aufgabe der FIA-Mitglieder ist es, mit den richtigen Maßnahmen die Verkehrssicherheit weltweit zu fördern", betonte Jean Todt beim ÖAMTC-Hintergrundgespräch.

Informationen zum Thema findet man auf der ÖAMTC-Homepage unter www.oeamtc.at/makeroadssafe .

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