KORREKTUR ZU OTS0248: Wertpapier-KESt - Matznetter kritisiert VfGH-Klage der Banken

Prävention von Steuerhinterziehung: Anleger sparen sich künftig unangenehme Selbstanzeigen

Wien (OTS/SK) - Bitte lesen Sie die OTS0248, "Wertpapier-KESt -Matznetter kritisiert VfGH-Klage der Banken", wie folgt richtig:

Thomas Uher, neuer Vorstandssprecher der Erste Bank, hat am Donnerstag in "Zeit im Bild" angekündigt, gemeinsam mit anderen Banken gegen die neue Wertpapier-KESt eine Klage beim Verfassungsgerichtshof einzubringen. Für SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter ist dieser "sonderbare Vorgang" nicht nachvollziehbar. "Beim Bankenpaket haben sich die Banken auch nicht beschwert - damals hat die Politik binnen Stunden auf die Hilferufe strauchelnder Banken reagiert. Für die Bevölkerung ist es zu Recht nicht nachvollziehbar, warum sich die Banken nun vor gerechten Beiträgen zum Budget drücken wollen", kritisiert Matznetter. ****

Besonders in der Prävention von Steuerhinterziehung ist die Wertpapier-KESt ein wirkungsvolles Mittel und bringt Vorteile für alle Anleger. "Glaubt man der Wochenzeitung 'Format', so hätte beispielsweise Karl-Heinz Grasser - wenn es sich um Depots in Österreich gehandelt hätte - nicht darauf 'vergessen' können, seine steuerpflichtigen Wertpapiererträge beim Finanzamt geltend zu machen. Die unangenehme Selbstanzeige wäre ihm auch erspart geblieben", so Matznetter. (Schluss) mo/sv

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