Wertpapier-KESt - Matznetter kritisiert VfGH-Klage der Banken

Prävention von Steuerhinterziehung: Grasser'sche Vergesslichkeit bei der Versteuerung von Wertpapier-Erträgen hätte verhindert werden können

Wien (OTS/SK) - Thomas Uher, neuer Vorstandssprecher der Erste
Bank, hat am Donnerstag in "Zeit im Bild" angekündigt, gemeinsam mit anderen Banken eine Klage beim Verfassungsgerichtshof gegen die neue Wertpapier-KESt einzubringen. Für SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter ist dieser "sonderbare Vorgang" nicht nachvollziehbar. "Beim Bankenpaket haben sich die Banken auch nicht beschwert - damals hat die Politik binnen Stunden auf die Hilferufe strauchelnder Banken reagiert. Für die Bevölkerung ist es zu Recht nicht nachvollziehbar, warum sich die Banken nun vor gerechten Beiträgen zum Budget drücken wollen", kritisiert Matznetter. ****

Besonders in der Prävention von Steuerhinterziehung ist die Wertpapier-KESt ein wirkungsvolles Mittel. "Karl-Heinz Grasser hätte es unter diesen Umständen beispielsweise nicht gelingen können, zu 'vergessen', Erträge aus Wertpapieren beim Finanzamt geltend zu machen", so Matznetter. (Schluss) mo/sv

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