Spindelegger: "Im Juni wird Wien zu Davos"

Außenminister Michael Spindelegger am Weltwirtschaftsforum in Davos

Wien (OTS) - "Zentralasien, der Südkaukasus und die Schwarzmeerregion zählen zu den politischen und wirtschaftlichen Zukunftsregionen Europas. Da geht es nicht nur um Öl und Gas, diese Länder wollen ihr wirtschaftliches Wachstum auf eine breitere Basis stellen. Alle EU-Länder sind an diesem Raum interessiert. Wir müssen hier einfach schneller sein, denn auch unsere wirtschaftliche Zukunft liegt in diesen Märkten", erklärte Außenminister Spindelegger heute am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos.

Erstmals wird am 8. und 9. Juni 2011 das Regional Forum des Schweizer Wirtschaftsforums in Wien stattfinden. Mit den Schwerpunkten Osteuropa und Zentralasien sollen rund 500 Teilnehmer, darunter Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter der Wirtschaft und Zivilgesellschaft, gelockt werden. "Wir müssen über den Tellerrand blicken. Um Wien als Drehscheibe und Tor zu Südosteuropa zu stärken, müssen wir unsere Vernetzung mit der Schwarzmeerregion und Zentralasien verdichten", so Spindelegger weiter, der heute, gemeinsam mit Vertretern der OECD, im Rahmen des "Österreich-Lunches" in Davos den so genannten Wettbewerbsfähigkeitsindex präsentierte. "Mit der OECD haben wir einen wichtigen Partner an Bord. Sie ist eine Schlüsselorganisation in der Region, die uns Türen öffnet", so der Außenminister weiter.

Neben dem "Österreich-Lunch" wird Spindelegger acht bilaterale Treffen mit Staats- und Regierungschefs in Davos abhalten und an mehreren Diskussionsforen teilnehmen. "Wie werden wir unseren Wohlstand in Zukunft aufrecht erhalten und zur selben Zeit weltweit für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen können? Das ist die Kernfrage, um die sich alles dreht. Wie schafft es eine entwickelte, soziale Marktwirtschaft, ein Hochlohnland wie Österreich, in Zukunft seine Stellung in einer Welt zu sichern, deren wirtschaftliche Gravitationsfelder sich verlagern. Ich bin davon überzeugt, dass wir unseren Platz halten und ausbauen können, wenn wir gezielt daran arbeiten", so Spindelegger abschließend.

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