Korosec ad Königsberger-Ludwig: Fragen Sie bei den zuständigen Landesstellen des Bundessozialamtes nach!

Neue Verordnung bedeutet einschneidende Änderung gegenüber Jetzt-Zustand!

Wien (OTS) - "Ihre unqualifizierten Anwürfe weise ich entschieden zurück! Erkundigen Sie sich im Bundessozialamt. Erlassen wurde eine neue Verordnung, die vorschreibt, dass bei den Stufen 3 bis 4 für den Bezug der 24-Stunden-Förderung künftig ein Facharztgutachten bezüglich Demenz oder anderer psychischer Erkrankung vorgelegt werden muss. Bisher reichte auch ein Gutachten des Hausarztes, das eben KEINE Angabe von medizinischen Begründungen - wie Demenz oder psychische Erkrankung - erforderte. Das ist ein gewaltiger Unterschied in der Praxis! Dies führt nämlich in der Praxis dazu, dass Nicht-Demenz-Erkrankte künftig von der Förderung ausgeschlossen sind. Und das ist sofort zu beheben", antwortet LAbg. Ingrid Korosec, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und Landesvorsitzende des Wiener Seniorenbundes auf die Behauptungen Königsberger-Ludwigs.

Korosec hatte auch mit keinem Wort behauptet, es gehe um "bestehende Fälle", wie Königsberger-Ludwig meint und stellt abschließend klar:

"Der Punkt ist, dass nun schon wieder im Pflege-Bereich der Zugang zu einer Unterstützung erschwert wird - und das auch noch ohne jemals verhandelt worden zu sein! Einfach so durch die Verordnungs-Hintertür!"

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Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler, 0650-581-78-82; skofler@seniorenbund.at; www.seniorenbund.at

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