Welt-Lepra-Tag: Kirche ruft zu anhaltendem Kampf gegen Krankheit auf

"Missio"-Aussätzigen-Hilfswerk: Lepra bleibt "tiefe Verwundung des Menschseins" - Kamillianer helfen nun auch im Vietnam

Wien, 27.01.11 (KAP) Aus Anlass des Welt-Lepra-Tages, der heuer am 30. Jänner begangen wird, weist die Kirche auf das Schicksal Hunderttausender Erkrankter weltweit hin. Lepra bleibe eine "tiefe Verwundung des Menschseins", betonte etwa der Leiter des "Missio"-Aussätzigen Hilfswerks Österreich, Anton Bereuter, in einer Aussendung. Da an Lepra vorwiegend Menschen in extremer Armut und auch anhaltend viele Kinder erkranken, sei es notwendig, die Armutsbekämpfung gerade in den ärmsten Regionen der Welt zu forcieren.

Aus Anlass des Welt-Lepra-Tages startet das Aussätzigen Hilfswerk heuer die Aktion "Stifte, die wirken". An Schulen und in Pfarren sind Jugendliche aufgerufen, durch den Benefiz-Verkauf von "Gel-Ink-Stiften", die der Früherkennung von Lepra dienen, Spenden für die Lepra-Hilfe zu sammeln. (Kontakt und Informationen unter Tel. 05574/71742 oder per Mail: ahw@missio.at)

Eine Ausweitung ihres Kampfes gegen Lepra kann der Gesundheitsdienst der Kamillianer Österreichs vermelden: So ist es erstmals möglich, neben den bisherigen Einsatzgebieten in Westafrika, Madagaskar, Brasilien, Indien, Thailand, Laos und China nun auch in Vietnam aktiv zu werden. Dabei richteten sich die ersten Hilfsmaßnahmen vor allem auf Aidswaisen, für die in Ho-Chi-Minh-Stadt ein Waisenhaus errichtet wurde. Neben den 60 Kindern im Waisenhaus betreuen die Kamillianer weitere 300 Aidswaisen.

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