Aktueller Studiengebührenvorschlag: ÖCV hofft auf rasche Umsetzung

Der Österreichische Cartellverband (ÖCV) zeigt sich erfreut über das von Wissenschaftsministerin Karl vorgelegte "Drei-Säulen-Modell" zur Studienfinanzierung

Wien (OTS) - Von einem "guten Vorschlag in Richtung besserer Finanzierung der österreichischen Hochschulen" spricht Matthäus Metzler, Präsident des Österreichischen Cartellverbandes, in einer Reaktion auf das gestern vorgestellte Studienbeitragsmodell und sieht sich in der langjährigen Forderung des ÖCV nach Studienbeiträgen bei gleichzeitigem Ausbau von Studienförderung und Studierendenkrediten bestätigt.

"Zugangsmanagement und Studienbeiträge sind eine Notwendigkeit. Bis auf einige Tagträumer in der ÖH-Bundesvertretung haben das alle begriffen", stellt Metzler fest.

Entscheidend sei die soziale Durchlässigkeit des Beitragssystems sowie ein hinreichendes, sozial treffsicheres Beihilfensystem, das der ÖCV seit Jahren einfordert. "Frau Bundesminister, gut dass Sie bei den Studienbeiträgen nicht locker lassen. Dennoch bestehen wir darauf, dass die öffentliche Hand zukünftig 2 % des BIP in unsere Hochschulen investieren muss. Hier braucht es weitere Bundesmittel!", so Metzler und sichert ihr die volle Unterstützung des größten Studenten- und Akademikerverbandes Österreichs zu.

"2011 könnte tatsächlich ein Jahr der Bildung werden. Nämlich dann, wenn wir die überholte Vorstellung des fremdfinanzierten Bummelstudenten hinter uns lassen und unseren Studenten ein Bekenntnis in Richtung Leistung, Eigenverantwortung und Solidarität abverlangen. Wir ÖCVer sind dazu bereit", so Metzler abschließend.

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