Die Unteroffiziere des ÖBH, treu der Pflicht wachsam und gerüstet!

Wir sind keine Parteisoldaten, wir beobachten sie sehr kritisch Herr Bundesminister!

Wien (OTS) - "Wir Unteroffiziere und Personalvertreter der
AUF-AFH", so Vzlt Manfred Reindl, stellvertretender Bundesobmann der AUF-AFH, "gehen im Gegensatz zu den Personalvertretern der FSG nicht einfach zur Tagesordnung über oder tauchten unter wie die Personalvertretern der FCG . Wir nehmen die Abberufung des GStbCh so nicht zur Kenntnis."

"Wenn ein General, der in seinem Leben Kompanien, Bataillone, Brigaden und die Landstreitkräfte bestens geführt hat, seine Bedenken äußert und in seinem Handeln standhaft bleibt, dann hat es einen Grund", unterstützt Reindl die Haltung des Generals.

"Wie wir als Zeitzeugen wissen hat die Politik bis heute dem Militär nie die Ressourcen gegeben die zugesagt wurden. Wir haben aber alle unsere Aufgaben bis heute zur vollsten Zufriedenheit erledigt. Wir halten unsere Zusagen und Versprechen", so Reindl.

"Sie Herr BM haben einen Plan, das Bundesheer lahm zu legen, da machen wir nicht mit", stellt Reindl klar.

Die Umstellung Ihrer geplanten Maßnahme ohne gesetzliches Sozialpaket würde für das nicht benötigte Personal bis ins Jahr 2025 dauern. Jede Reform auf so einen langen Zeitraum ist bereits im Ansatz gescheitert. Mehr Geld wird es nicht geben, das haben Sie gesagt. Um sofort 5500 Zeitsoldaten aufnehmen zu können und die Anzahl von 22000 Bediensteten nicht zu überschreiten müssten vorher mindestens 7200 Bedienstete gehen. Bei unserer Alterstruktur sind dass alle Bedienstete über 51 Jahren.

Ohne Wehrpflicht wird es ab 2012 keine 10000 Soldaten auf mehrere Jahre hinaus für Einsätze oder Assistenzleistungen jeglicher Art mehr geben und das wissen Sie und wir "nicht relevante Militärs", meint Reindl. "Sagen sie das auch der Bevölkerung", fordert Reindl den BM auf. "Warum legt der BM keine Zahlen vor beziehungsweise warum beschönigen er die Zahlen, wie löst der BM Darabos das Problem ohne Geld, wer übernimmt die Bediensteten, etwa der Sozialminister Hundstorfer, fragt sich Reindl. Bei der Finanz werden sie kein Glück haben, die will 35 jährige und das wissen Sie auch", so Reindl. "Sollen die bestens ausgebildeten Bediensteten mit 30 jähriger Berufserfahrung dann die leeren Kasernen reinigen? Nicht mit uns Hr. BM Darabos", stellt Reindl klar.

Weiters möchte ich Sie erinnern wie Sie die Frage 4. am 20 01 11 im Parlament beantwortet haben:

4. Wie gedenken Sie, bei Umsetzung von Modell 3, die Infrastruktur und Versorgungseinrichtungen personell aufrechtzuerhalten?
Mit Zeitsoldaten war Ihre Antwort

"Die werden es Ihnen danken Hr. BM. Jene wenig Freiwilligen, die Sie überzeugen konnten Soldat zu werden, teilen sie sofort wieder dazu ein, die Kaserne instand zu halten, zu Kochen, sprich als Systemerhalter. Herr BM, sie haben wirklich nichts begriffen", erörtert Reindl die Sachlage.

"Ich, und damit die AUF-AFH, werde im Zentralausschuss den Antrag einbringen österreichweit Dienststellenversammlungen abzuhalten um die Bediensteten im Detail über ihren Wahnsinn zu informieren. Jene Zahlen, Fakten und Daten, die Sie ihnen schuldig bleiben", verspricht Reindl.

"Und wenn Sie sagen, das ÖBH steht hinter Ihnen, dann irren Sie gewaltig. Wir Unteroffiziere sind gesetzestreu, wir lassen uns aber nicht für parteipolitische Machenschaften missbrauchen, wir sind nicht Ihr Fußballverein Kroatisch-Minihof, wir lassen uns von Ihnen nicht beleidigen und schon gar nicht einen Maulkorb umhängen", beschreibt Reindl die Haltung des Unteroffiziers im OBH.

"Wir haben einen Eid auf die Republik abgelegt, so wie sie auch. Wir halten uns daran. Wir, die Unteroffiziere sind das Rückgrat der Armee, wir lassen uns nicht brechen", so Vzlt Manfred Reindl abschließend.

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