Bures und FFG präsentieren KMU-Paket

Quick Start erfolgreich abgeschlossen - Jetzt soll mit dem KMU-Paket die Qualität von Forschungsprojekten gesteigert werden.

Wien (OTS) - Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) nehmen eine zentrale Rolle in der österreichischen Wirtschaft ein. Um ihnen den Einstieg in eine kontinuierliche Forschungs- und Innovationstätigkeit zu erleichtern und die Qualität der Forschungsprojekte zu heben, bündeln BMVIT und FFG im KMU-Paket jetzt vier aufeinander abgestimmte Förderangebote der FFG. Darunter auch der "Forschungscoach" für kleine Unternehmen und das neue Programm "Projektstart", mit dem die Vorbereitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten unterstützt wird.

"Mit dem Konjunkturbonus Quick Start konnten wir das Engagement von Kleinen und Mittleren Unternehmen in Forschung und Entwicklung während der Finanz- und Wirtschaftskrise halten. Mit dem KMU-Paket wird es uns jetzt gelingen, die Qualität der Forschungsprojekte weiter zu steigern und damit Kleine und Mittlere Unternehmen entscheidend zu stärken", erklärt Infrastrukturministerin Doris Bures den Hintergrund des neuen Förderschwerpunktes. KMU nehmen eine zentrale Rolle in der österreichischen Wirtschaft ein und sind auf Innovationen angewiesen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Davon profitiert der ganze Wirtschaftsstandort Österreich. "Die Forschungsausgaben von heute schaffen die Arbeitsplätze von morgen", so Bures.

"Wir werden den kleinen und mittleren Unternehmen die ersten Schritte in der Forschung ermöglichen, indem wir ihnen in der Anfangsphase tatkräftig zur Seite stehen", so die Ministerin. Und sie betont: "KMU werden zurecht oft als das Rückgrat des Wirtschaftsstandortes Österreich und als der Beschäftigungsmotor bezeichnet. Die gezielte Förderung von Forschung und Entwicklung in diesen Unternehmen kann wie ein Turboantrieb für diesen Wirtschaftsmotor wirken." Das erklärte Ziel: Jährlich sollen 400 bis 500 neue KMU für die Forschung gewonnen werden, so dass diese Unternehmen in der Folge eine dauerhafte eigenständige Innovationstätigkeit entfalten.

Zu den vier Eckpfeilern des KMU-Paktes gehört das bewährte Programm "Innovationsscheck", mit dem kleinere Forschungsdienstleistungen zugekauft werden können. Seit November 2007 wurden über 3.700 Innovationschecks ausgestellt, für das Jahr 2011 werden weitere fünf Millionen Euro von Infrastrukturministerium und Wirtschaftsministerium zur Verfügung gestellt. Den zweiten Baustein bildet das Programm "Feasibility Studies" (Machbarkeitsstudien), dessen Förderobergrenze auf maximal 30.000 Euro als Teil des KMU-Pakets angehoben wird. Als dritte Säule wurde das neue Programm "Projektstart" ins Leben gerufen, aus dem die Vorbereitung von Forschungsprojekten gefördert wird. Und als vierte Säule wurde für die Projektförderung im Bereich Basisprogramme mit dem "Forschungscoach" zusätzlich die Möglichkeit für Kleine Unternehmen (KU) geschaffen, auch externe Projektmanagementkosten zu fördern.

Schätzungen zur Folge sind in Österreich rund 3.500 KMU kontinuierlich in Forschung und Entwicklung aktiv. KMU waren schon bisher eine wichtige Zielgruppe der FFG. So haben im Jahr 2010 mehr als 1.600 KMU an FFG-geförderten Projekten teilgenommen. Sie wurden mit insgesamt 131 Millionen Euro gefördert. In den FFG-Basisprogrammen stellen sie 83 Prozent aller einreichenden Unternehmen. Mit der erfolgreichen Initiative Quick Start, dem fünfprozentigen Konjunkturbonus, konnten in der Finanz- und Wirtschaftskrise mehrere hundert Forschungsprojekte heimischer KMU mit rund 5,5 Millionen Euro unterstützt werden.

"Die FFG hat ihr Förderangebot in den letzten Jahren konsequent auf die Strukturen und Bedürfnisse der heimischen Wirtschaft und Wissenschaft angepasst. Dadurch konnten wir die Basis der innovativen Unternehmen deutlich verbreitern und wichtige Impulse setzen. Mit dem KMU-Paket stellen wir jetzt auch ein abgestimmtes Set an Programmen zur Verfügung, das insbesondere für Einsteiger und für KMU, die wenige Ressourcen für Forschung haben, hervorragend geeignet ist", so die FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner.

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