Wirtschaftskammer begrüßt KMU-Paket der Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Vizepräsidentin Martha Schultz: "Rückenwind für innovative Unternehmen kommt zum richtigen Zeitpunkt"

Wien (OTS/PWK045) - "Das von Bundesministerin Doris Bures vorgestellte KMU-Paket der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) setzt für Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen die richtigen Schritte zum richtigen Zeitpunkt", begrüßt die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Martha Schultz, die Initiative für KMUs. Die vier Neuerungen in der F&E-Förderung seien maßgeschneidert für innovative KMUs und würden sie auf dem Weg zu einer systematischen Innovation unterstützen, so Schultz und stellt klar: "Wir müssen noch mehr Unternehmen zur Innovation führen, Innovation dort als laufende Aufgabe etablieren und Kompetenz auch für anspruchsvollere F&E-Projekte schaffen. Aufbauend auf die Erfahrungen in innovativen KMUs und der Förderprofis der FFG wurden hier die richtigen Ansatzpunkte gewählt, die uns gerade im beginnenden Aufschwung bei dieser Aufgabe helfen werden."

Vier kombinierbare Förderinstrumente stehen ab sofort zur Verfügung: der bewährte Innovationsscheck, der gemeinsam von Wirtschaftsministerium (BMWFJ) und Technologieministerium (BMVIT) finanziert ist, wird verlängert; die Unterstützung für die Vorbereitungskosten von F&E-Vorhaben durch 'Projektstart' (BMVIT); die Förderung größerer Machbarkeitsstudien sowie die Möglichkeit der Berücksichtigung von Projektmanagementkosten in der F&E-Förderung. Besonders erfreut zeigt sich Schultz über die unkomplizierte Abwicklung für Unternehmen und dass dem Wunsch der Wirtschaft nach einem Forschungscoach inhaltlich Rechnung getragen wurde.

"Bereits 2009 wurde den heimischen KMUs mit dem Quickstart-Programm der FFG und des BMVIT am Höhepunkt der Finanz-und Wirtschaftskrise finanzieller Rückhalt für neue Innovationsvorhaben gegeben. Die Zahl der Unternehmen mit eigenen F&E-Aktivitäten ist in dieser Zeit sogar gestiegen. Jetzt wird mit dem KMU-Paket nachgesetzt um die Innovation in KMUs nachhaltig zu stärken', zeigt sich auch Christoph Schneider, Leiter der Stabsabteilung Wirtschaftspolitik der WKÖ erfreut über das Paket. Der Innovationsscheck sei eine Erfolgsgeschichte, die F&E-Aktivitäten und die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen in vielen Unternehmen etabliert und in Europa viele Nachahmer gefunden habe, so Schultz. Er sei auch ein ermutigendes Beispiel dafür, dass Innovation in der Wirtschaft mittlerweile auf breiter Basis Fuß fasse. "Jetzt liegt der Fokus auf der gezielten Unterstützung des Kompetenzaufbaus für die Innovation in KMUs', damit die heimischen Unternehmen ihre Innovationen auch effizient bis zur Marktreife umsetzen können", so Schultz abschließend. (ES)

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