RFS: Studenten dürfen nicht für immer schlechtere Studienbedingungen zur Kasse gebeten werden!

Mölzer befürchtet ein weiteres Jahr der Bildungsverhinderung auf Kosten der Studenten

Wien (OTS) - "Von Semester zu Semester werden die
Studienbedingungen an Österreichs Universitäten schlechter, die Studienplätze weniger und die Zugangsbeschränkungen verschärft. Und als Dank für diese unhaltbaren Zustände sollen künftig auch noch alle zahlen, wenn es nach Wissenschaftsministerin Karl geht", kritisiert der Bundesvorsitzende des Rings Freiheitlicher Studenden (RFS), Chlodwig Mölzer.

Der Ministerin fehle jede Phantasie und offenbar auch die Motivation, sinnvolle Reformen im Sinne der Studenten durchzuziehen. Anstatt dessen sei sie nur bestrebt, die Reformunwilligen unter den Rektoren zu decken: "Sie spielt den Bewahrern des verfehlten Systems in die Hände, indem sie laufend die Rufe nach Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren unterstützt", so Mölzer.

Es sei nicht einzusehen, warum die aktuellen Studienjahrgänge kein Recht auf freie Bildung und freien Hochschulzugang haben sollen. Karl sei gefordert, endlich langfristig zu planen: "Durch die demnächst kleiner werdenden Geburtenjahrgänge, die zur Matura anstehen, werden die Universitäten in naher Zukunft ohnehin massiv entlastet. Es widerspricht jeder Gerechtigkeit, die derzeitigen Studenten zu schröpfen und am Studium zu behindern", erklärt Mölzer.

Karls Politik bestehe nur aus Lippenbekenntnissen und diesen entgegen gesetzten Maßnahmen und erinnere frappant an den Verteidigungsminister, der nach einem flammenden Bekenntnis zur Wehrpflicht diese nun mit Leidenschaft zerstören wolle. "Dass Karl ihre gestern präsentierten Vorschläge unter den Titel 'Jahr der Bildung' stellt, ist glatter Hohn. Zu erwarten ist angesichts der vorgestellten Inhalte ein weiteres Jahr der Bildungsverhinderung, das noch dazu maßgeblich von den Studenten finanziert werden soll - und das sogar auf Pump", so Mölzer.

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