Marktplatz der "Guten Geschäfte" als Motor für Kooperationen zwischen NGOs und Unternehmen

44 Tauschgeschäfte zwischen Unternehmen und NGOs zum Thema Ehrenamt geschlossen

Wien (OTS) - Gestern Abend fand auf Initiative des BMASK
anlässlich des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 der Marktplatz der "Guten Geschäfte" im Wiener Rathaus statt. Nach der Eröffnung durch Bundesminister Hundstorfer hatten fast 40 Unternehmen und NGOs die Gelegenheit, sich kennen zu lernen und Kooperationen abzuschließen. Erfreuliches Ergebnis: 44 Kooperationen im Gegenwert von über 41.000 Euro.

"Die TeilnehmerInnen am Marktplatz der Guten Geschäfte beweisen, dass gesellschaftliche Verantwortung für sie kein Fremdwort ist. Besonders freut mich, dass durch den Marktplatz zahlreiche Unternehmen mit ihren MitarbeiterInnen in NGOs ehrenamtlich aktiv werden", betonte Bundesminister Hundstorfer bei der Eröffnung des Marktplatzes der Guten Geschäfte, der von respACT - der Unternehmensplattform für CSR - und dem Fundraising Verband Austria mit Unterstützung von BIPA und IBM Österreich organisiert wurde.

Kooperationen gesucht? Gefunden am Marktplatz der Guten Geschäfte!

In knapp zwei Stunden konnten sich anschließend fast 40 NGOs und Unternehmen kennen lernen. Ähnlich wie bei einem Speed-Dating tauschten sie sich in jeweils auf zehn Minuten begrenzten Gesprächsrunden über Ideen aus, mit dem Ziel Kooperationen zu vereinbaren. Sachmittel wie beispielsweise Tankfüllungen oder Druckleistungen, Infrastruktur (zum Beispiel Veranstaltungs- oder Seminarräume), Arbeitskraft, Beratung oder die Vermittlung von Fachwissen bestimmten das Angebot der Unternehmen. Die NGOs punkteten im Gegenzug mit Angeboten wie Erste-Hilfe-Kursen, Beratung oder Coaching. Dem Ideenreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt. Alles darf gehandelt werden, nur eins ist Tabu - Geld.

Die MarktplatzteilnehmerInnen sind überzeugt von der Methode:

Martina Vitek vom Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs dazu: "In relativ kurzer Zeit konnten wir mit so vielen Unternehmen in Kontakt treten, wie es sonst kaum möglich ist." Unternehmen sind beim Marktplatz oft überrascht, wie sehr sie NGOs auch ohne Geld helfen und welche vielfältigen Gegenleistungen NGOs ihnen bieten. "Der Marktplatz ist eine einzigartige Möglichkeit, sich mit NGOs auszutauschen. Dabei entstehen wertvolle Kooperationen, von denen beide Seiten lernen können", bestätigt Dagmar Gaugl von IBM. Dass der Kreativität im Tauschhandel keine Grenzen gesetzt sind, beweist die Kooperation zwischen SAP und dem Verein e.motion: Die MitarbeiterInnen werden beim Bau eines Schafstalles mit anpacken. e.motion bietet SAP im Gegenzug selbstgemachten Schafskäse.

Zum Marktplatz der Guten Geschäfte

Insgesamt haben im deutschsprachigen Raum bereits über 120 Marktplätze stattgefunden, bei denen ca. 6.000 Kooperationen zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft geschlossen wurden. In Österreich ist dies der fünfte Marktplatz, der von dem Unternehmensnetzwerk respACT und der NGO-Plattform Fundraising Verband Austria gemeinsam organisiert wurde. Die beiden Initiatoren Günther Lutschinger und Daniela Knieling wissen jedoch ganz genau: "Jeder Marktplatz ist eine neue Herausforderung für die OrganisatorInnen und eine neue Chance für alle TeilnehmerInnen." Weitere Marktplätze sind für Herbst in Tirol und Niederösterreich geplant.

Fotomaterial:

Bildmaterial ist auf der Website www.mydrive.ch verfügbar. Login: fundraising@schedl, Passwort: marktplatz

Rückfragen & Kontakt:

Katrin Gaupmann, Kommunikation
respACT - austrian business council for sustainable development
Tel.: 01/7101077-12, k.gaupmann@respact.at
I: www.respact.at

Peter Steinmayer, Öffentlichkeitsarbeit
Fundraising Verband Austria
Tel.: 0676/6218290, peter.steinmayer@fundraising.at
I: www.fundraising.at

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