VP Dworak: Gesundheitsstadträtin lehnt Inbetriebnahme der Druckkammer im AKH ab!

Wiener SPÖ lässt teure Spezialeinrichtung stillstehen und gefährdet damit Sicherheit von Unfallopfern

Wien (OTS) - "Ich fasse es nicht, dass die vorhandene Druckkammer
im Wiener AKH nicht Betrieb genommen wird, obwohl jedes Jahr die Opfer von Tauchunfällen und Kohlenmonoxydvergiftungen eine Behandlung in dieser Spezialeinrichtung benötigen", zeigt sich VP-Gemeinderat Bernhard Dworak nach der heutigen Debatte im Wiener Gemeinderat zur Gesundheitspolitik verärgert. In der Diskussion blieb die zuständige Gesundheitsstadträtin bei ihrer starren Haltung und betonte, dass die Druckkammer im AKH auch in Zukunft nicht zur Verfügung stehen werde.

Gerade in den Wintermonaten sei die Gefahr einer Kohlenmonoxydvergiftung, die beispielsweise durch eine defekte Gastherme verursacht werden könne, besonders groß. "Bei solchen Vergiftungen zählt jede Minute, um bei den Betroffenen bleibende Folgeschäden nach Möglichkeit zu verhindern. Es ist für mich daher völlig unverständlich, dass die Wiener Stadtregierung die Patienten per Hubschrauber nach Graz ausfliegen lässt, obwohl im AKH eine Druckkammer vorhanden ist. Die derzeit praktizierte Lösung ist nicht nur immens teuer, sondern auch unsicher", kritisiert Dworak und verweist in diesem Zusammenhang auf einen konkreten Fall aus dem Jahr 2009. Damals musste eine Mutter mit ihrem Kind, die eine Kohlenmonoxydvergiftung erlitten hatte, vom AKH nach Deutschland geflogen werden, weil aufgrund eines Defekts auch die Druckkammer in Graz nicht genutzt werden konnte.

Dworak: "2009 ist in besagtem Fall viel wertvolle Zeit verstrichen, bis die Patientin adäquat behandelt werden konnte. Es ist daher umgehend von der Stadt Wien sicherzustellen, dass die vorhandene Druckkammer im AKH auch genutzt werden kann."

ÖVP Wien wird Sportvereine mit Tauchangeboten über Nichtinbetriebnahme informieren

Die ablehnende Haltung der Gesundheitsstadträtin werde nicht ohne negative Folgen bleiben. "Ich bin sehr gespannt, wie Wiens Sportvereine mit Tauchangeboten auf dieses Verhalten der Gesundheitsstadträtin reagieren. Wir werden die Wienerinnen und Wiener jedenfalls auf diese eklatante Arbeitsverweigerung der rot-grünen Wiener Stadtregierung umgehend hinweisen", so Dworak abschließend.

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