FP-Guggenbichler/Nepp: Schönrederei Häupls schon offiziell widerlegt!

Wien im Bundesländerverglich bei Freiwilligentätigkeit Schlusslicht

Wien (OTS/fpd) - Nach Bundesländern gereiht führen Oberösterreich, Tirol, Niederösterreich und Vorarlberg in Sachen Ehrenamt. Schlusslicht ist die Bundeshauptstadt Wien. Eine traurige Tatsache, die dem Wiener Bürgermeister Häupl offensichtlich nicht bekannt sei, so die FPÖ-Gemeinderäte Ing. Udo Guggenbichler und Dominik Nepp.

So habe Häupl heute im Rahmen der gemeinderätlichen Fragestunde die Situation der ehrenamtlichen Tätigkeit in Wien über den grünen Klee gelobt. Faktum sei, dass es gerade in Wien vielen ehrenamtlich Tätigen schwer gemacht werde und Subventionen für Vereine, wie z.B. die Wiener Naturwacht, die sich seit Jahren und Jahrzehnten unentgeltlich für die Stadt einsetzen, dramatisch gekürzt würden, kritisiert Guggenbichler.

Während Vereine, vor allem aus dem Kultur- und Integrationsbereich, die ausschließlich bezahlte Mitarbeiter beschäftigen, mit Subventionen überschüttet werden, müßten vor allem nicht-SPÖ-affine Vereine, die von ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern getragen werden, mit dramatischen Einschränkungen rechnen, sind die FPÖ-Mandatare empört.

Der Bürgermeister solle die Situation in Wien nicht schönreden, sondern sich ein realistisches Bild von der Lage machen. Mit der Ausrichtung von Festen im Rathaus, die vor allem der Selbstbeweihräucherung der Stadtregierung dienen, werde es allerdings nicht getan sein, so Guggenbichler und Nepp, die konkrete Unterstützung für die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen in Wien fordern.

Es werde ebenso notwendig sein, die vielen Zuwanderer, vor allem diejenigen aus kulturfremden Regionen, an die gute und wichtige Tradition des ehrenamtlichen Einsatzes für das Land und seine Bevölkerung heranzuführen. Die dreitägige Messe "Freiwillig", mit dem Thema "Soziales und Integration" böte dafür eine gute Möglichkeit.

Bisher stünden viele, die nach Österreich gekommen sind, vor allem auf der "Empfängerseite". Es gelte also nachdrücklich zu vermitteln, dass es zu den Grundpfeilern unserer Gesellschaft gehört, Leistungen für die Allgemeinheit ohne materielle Gegenleistung zu erbringen, halten die beiden Gemeinderäte unisono fest. (Schluss) hn

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