SPÖ Kärnten: Mehr Fachkräfte für Pflegeheime nötig

Rohr, Obex-Mischitz: In SPÖ-Anträgen im Landtag wird FPK-LR Ragger aufgefordert den Pflegeschlüssel zu adaptieren. Qualitätssteigerung ist oberstes Gebot.

Klagenfurt (OTS) - "Als Anwalt der privaten Heimbetreiber ist
FPK-LR Ragger angetreten, jetzt braucht er selbst einen Rechtsanwalt der ihn gegen seine früheren Mandanten verteidigen muss, die für die Pflege einen höheren Sockelbetrag einfordern", zeigt SPÖ-Sozialsprecherin LAbg. Ines Obex-Mischitz das Versagen von Sozialreferent Ragger auf. Ein wichtiger Kritikpunkt ist der vorgeschriebene Pflegeschlüssel für Heime, bei dem Ragger vergangenen Sommer den Anteil von diplomiertem Fachpersonal auf 25 Prozent senken ließ. "Dem Vernehmen nach könnte dies nun weiter heruntergesetzt werden", befürchtet Obex-Mischitz, die vor einem weiteren Sinken der Qualität bei der Pflege in Kärnten warnt. Für die SPÖ ist das Recht auf eine adäquate Pflege ein Grundrecht jedes Menschen. Darum fordert sie auch einen Pflegeschlüssel von 1: 1,75 ab der Pflegestufe 4, wie er auch in Wien vorgeschrieben ist.

"Grundsätzlich sehen wir die Pflege in öffentlichen bzw. gemeinnützigen Einrichtungen, bspw. den Sozialhilfeverbänden in besseren Händen. Als Korrektiv ist jedenfalls darauf zu achten, dass das Verhältnis hin zu öffentlichen Pflegeheimen forciert wird und zumindest fürs erste im Verhältnis 50:50 angestrebt wird. In der Folge sollte die Quote zugunsten der öffentlichen Einrichtungen weiter verbessert werden", erklärt SPÖ-Klubobmann Reinhart Rohr, der den SPÖ-Forderungen in Anträgen im Kärntner Landtag Ausdruck verleihen wird.

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