Kräuter zu Strache: "US-Anbiederung" ist schiefgelaufen

Todesstrafensager bezeichnend

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter kommentiert die über Wikileaks durch das Nachrichtenmagazin "News" bekannt gewordenen Einschätzungen von FPÖ-Politiker Strache durch US-Stellen als erstaunlich treffsicher. "Nationalkonservativ und zynisch entspricht der tatsächlichen Identität des FPÖ-Chefs. Die Erkenntnis, dass ein weiterer Dialog mit der FPÖ wenig gewinnbringend sein werde, bestätigt sich auch hierzulande durch die einschlägig auf Gesellschaftsspaltung ausgerichtete Parolenpolitik der Strachepartei", so Kräuter am Mittwoch im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der Anbiederungsversuch über freundliche Worte zur Todesstrafe sei somit mehr als schiefgelaufen. Allerdings könne nicht darüber hinweggesehen werden, dass eine derartige Aussage einen klaren Tabubruch mit europäischen Grundwerten darstellt. Kräuter: "Gäbe es in der FPÖ qualifizierte Führungskräfte - auch dies wird in den US-Depeschen in Abrede gestellt - so würde Straches inakzeptable Aussage auch innerhalb seiner Partei auf Kritik und Ablehnung stoßen." (Schluss) sv

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0005