FPÖ-Gudenus: Bildungspolitische Kompetenz der Grünen mit Frau Jerusalem in Pension gegangen

Offensichtlich auch der Widerstand gegen die Containerklassen

Wien (OTS/fpd) - Nach dem traurigen Ergebnis der PISA Studie
mussten wir mit Bedauern feststellen, dass die anschließende Diskussion darüber fast noch trauriger war. Denn anstatt über Inhalte, Lehrerausbildung, Lehrpläne und Integration - auch sprachliche Integration - zu reden, wurden Glaubenskriege über die Schulform geführt. Über die Verpackung anstatt über den Inhalt wurde gestritten anstatt sich endlich einmal darüber Gedanken zu machen, wie man die Kinder gescheiter machen kann, so der Bildungssprecher der FPÖ-Wien, Klubobmann Mag. Johann Gudenus im Zuge der laufenden Gemeinderatssitzung.

Nachhaltige Lösungen sind gefragt anstatt pseudo PR-Gags a la SOKO Lesen. Eine ganze Generation von jungen Menschen wird es zukünftig schwerer haben einen Job zu finden weil sie ohne Grundfertigkeiten die Pflichtschule verlassen - dass ist die Schuld linkslinker pseudo Bildungsexperten, so Gudenus, der weiter meint, dass die Gesamtschule Milliarden kosten würde. Geld, welches schon für einige Ganztagsschulen nicht vorhanden ist.

Das oft erwähnte "Finnische Modell" kann auf österreichische Verhältnisse nicht umgelegt werden. Finnland hat weder ein Zuwanderer- noch ein Integrationsproblem in den Schulen. Ein Vergleich mit österreichischen Verhältnissen ist in dieser Sache völlig unzulässig. Tatsache ist jedenfalls, dass im einzigen Staat, in dem die Schulsysteme vergleichbar sind - nämlich in Deutschland -die Gesamtschulen in jeder Hinsicht deutlich schlechter abschneiden. Bei den PISA Vergleichen im innerdeutschen Ländervergleich haben die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen gewonnen. In diesen Ländern gibt es allerdings auch keine integrierten Gesamtschulen, so Gudenus.

Die Gesamtschule in Österreich wird am Ende nur zu einer Nivellierung des Niveaus nach unten führen nicht aber das Sozialproblem lösen. Die Gesamtschule kann nicht des Rätsels Lösung sein, sondern die Veränderung des Unterrichts. Führen wir also keine Scheindiskussionen über die Schulform sondern reden wir endlich Klartext, meint der freiheitliche Bildungssprecher abschließend. (Schluss)paw

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