SJ ad Karl: Vermögenssteuer statt Studiengebühren

Finanziellen Druck auf Studierende nicht weiter erhöhen - Nicht während des Studiums zur Kasse bitten, sondern danach

Wien (OTS) - Eine deutliche Abfuhr erteilt Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend, dem heutigen Vorschlag von Wissenschaftsministerin Karl nach Wiedereinführung der Studiengebühren: "Dieser Vorschlag ist mit aller Schärfe abzulehnen, er würde den finanziellen Druck auf Studierende weiter erhöhen." Die ÖVP betreibe eine StudentInnen-Vertreibungspolitik: "Der ÖVP geht es um die Wiedererrichtung der Ordinarienuniversität. Nur die Kinder der Reichen sollen sich künftig ein Studium leisten können." Bereits jetzt arbeiten über 60 Prozent der Studierenden nebenbei in meist prekären Jobs, um über die Runden zu kommen. Nun müsse es endlich darum gehen, die miserable Lage der Studierenden zu verbessern.

Mit der Kürzung der Bezugsdauer der Familienbeihilfe habe die ÖVP ohnehin schon eine im Volumen deutlich stärker wiegende Wiedereinführung der Studiengebühren durch die Hintertür erwirkt. Grundsätzlich kann sich Moitzi Studiengebühren vorstellen, allerdings in Form höherer Besteuerung der Spitzeneinkommen: "Menschen, die aufgrund ihres Studiums bessere Jobs erlangen, sollen durchaus mehr zur Kasse gebeten werden. Allerdings nicht während ihrer Studienzeit, der Zeit der finanziellen Engpässe, sondern später mittels höherer Spitzensteuersätze und Vermögenssteuern."

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