Waffen und Hightech für den Iran

Österreichische Beamte informierten heimlich USA über geplante Exporte

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe umfassend über die WikiLeaks zugespielten Depeschen der US-Botschaft in Wien.

Unter anderem wird durch die geheimen US-Depeschen ersichtlich in welchem Umfang österreichische Firmen Waffen und Hightech an den Iran geliefert haben - und welche Lieferungen die USA noch rechtzeitig unterbinden konnten.

Bemerkenswert ist, dass österreichische Beamte (Namen der NEWS-Redaktion bekannt) die US-Botschaft heimlich über vorliegende Exportanträge informierten.

Viel Raum in den US-Depeschen nimmt auch der Fall des Steirers Daniel F. ein, der das Mullah-Regime mit Hightech für das iranische Raketen- und Atomprogramm beliefert haben soll.

Daniel F. befindet sich bis heute auf der Flucht, wurde zuletzt in den Vereinigten Arabischen Emiraten vermutet und ist international zur Fahndung ausgeschrieben. Österreichische Ermittler kooperierten im Fall F. nicht nur mit US-Behörden, sondern zogen auch den britischen Auslandsgeheimdienst bei.

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