IG Windkraft begrüßt Berlakovichs Autarkiefahrplan

Die IG Windkraft begrüßt die von Umweltminister Niki Berlakovich gestartete Initiative in Richtung 100 Prozent Energie aus erneuerbaren Energiequellen bis 2050

St. Pölten (OTS) - Zur heute von Umweltminister Dr. Niki Berlakovich präsentierten umfassenden Studie zur Energieautarkie sowie zum Autarkiefahrplan zeigt sich Mag. Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, erfreut: "Wir freuen uns über diese Initiative von Umweltminister Niki Berlakovich und wollen ihn bestärken, bereits jetzt den Weg in Richtung Energieautarkie Schritt für Schritt zu gestalten. Die heute präsentierte Studie bestätigt die vergangenen Mai von den Erneuerbare-Energien-Verbänden präsentierten Szenarien zu einem verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Windkraft verfügt über ein bedeutendes Potenzial in Österreich, die Unternehmen der Branche tragen gerne ihren Anteil zur Erreichung von Minister Berlakovichs Autarkieziel bei."

Bei stabilen rechtlichen Rahmenbedingungen kann die Windkraft in Österreich bis 2020 auf rund 3.500 MW ausgebaut - also verdreieinhalbfacht - werden. Somit könnten im Jahr 2020 7,3 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Windkraft gewonnen werden. Durch die heute größeren und effizienteren Anlagen muss dazu die Anlagenzahl aber nicht einmal verdoppelt werden. Die Investition für die dafür erforderlichen rund 2500 MW Leistung belaufen sich auf rund 5 Mrd. Euro, 13.500 Arbeitsplätze würden bei der Investition geschaffen werden sowie weitere 3.500 Jahresarbeitsplätze für Wartung und Betrieb über die Lebensdauer der Anlagen. "Dafür bedarf es rasch Klarheit bei den Einspeisetarifen für 2011 sowie einer Novellierung des Ökostromgesetzes noch in der ersten Hälfte dieses Jahres", fordert Moidl.

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Mag. Stefan Moidl, IG Windkraft: +43 676/370 78 20, s.moidl@igwindkraft.at

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