Moser: Grassers verschachtelte Firmen-Konstruktionen schreien geradezu nach rechtlicher und politischer Aufklärung

Grassers Stiftungskarussell mit Penthouse-Billigstkredit spricht ebenfalls für sich - und gegen ihn

Wien (OTS) - "Grassers Stiftungskonstruktion - Marke 'russische Puppe' - scheint mafiösen Konstruktionen zum Verwechseln ähnlich. Der Fall Grasser muss ausrecherchiert und abgeschlossen werden, damit die Unschuldsvermutung endlich überflüssig wird", fordert Gabriela Moser, Abgeordnete der Grünen.

"Grassers Stiftungskarussell mit Penthouse-Billigstkredit spricht ebenfalls für sich - und gegen ihn. Jeder Häuselbauer kann sich durch solche Methoden eines ehemaligen VP-Finanzministers nur gefrotzelt fühlen. Das Firmen- und Finanzgeflecht Grassers, das laut 'Falter' auch dubiose zypriotische Millionenquellen aufweist, fügte der Republik wahrscheinlich genauso Schaden zu wie der Verkauf der bundeseigenen Wohnbaugesellschaften und die Einmietung von Finanzämtern und Justiz bei Privaten. Letzte ist allerdings nachhaltiger", erklärt Moser.

"Die Justiz muss gerade im Bereich der Wirtschaftskriminalität endlich personell und institutionell reformiert werden, damit schneller ermittelt werden kann und nicht bei Promi-Fällen durch vielfache Berichtspflichten die Erhebungen beeinträchtigt werden. Rasch zu klären ist auch die politische Verantwortung, die das System Grasser mit den Millionen-Provisions-Freunden und unklaren Geldflüssen ermöglichte. Deshalb wird ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss immer dringender", so Moser.

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