Grüne Donaustadt fordern Schnellbahn-Attraktivierung im Bezirk

Hauk: ÖBB darf Angebot nicht weiter ausdünnen

Wien (OTS) - Schrumpfende Fahrgastzahlen inklusive verärgerter Fahrgäste, Ausdünnung des von 30- auf 60 Minuten eingeschränkten Intervalls, unterdimensionierte Zuggarnituren und fehlende Zuverlässigkeit bei den in der Stoßzeit eingesetzten Regionalzügen:
So beschreibt die Klubobfrau der Grünen Donaustadt, Eva Hauk und die Bürgerinitiative s 80/Lobau die Situation bei der Schnellbahnlinie S 80 seit der Fahrplanänderung vom 12.12.2010. "Als wäre das nicht genug, brausen teilweise Züge ohne planmäßigen Halt und ohne jegliche Ankündigung durch die - im Vorjahr heiß umkämpfte - Station Lobau. So nützen immer weniger Fahrgäste das derzeit äußerst unattraktive Öffi-Angebot", betonen Hauk und der Grüne Bezirksrat Gerald Pärtan. "Zu befürchten ist, dass die sinkenden Fahrgastzahlen als Grund genommen wird, weitere Verschlechterungen ins Auge zu fassen", so Hauk und Pärtan.

Diese Entwicklung steht dem immer wieder betonten "Vorrang für den öffentlichen Verkehr" diametral entgegen. "Wir Grüne werden alles daran setzen, dass nicht weitere ÖBB-Fahrgäste auf die Benützung dieser Strecke verzichten und auf das Auto umsteigen", so Hauk. Zu befürchten ist weiters, dass der schon jetzt speziell in der Donaustadt ausufernde Individualverkehr durch diese Vorkommnisse und Maßnahmen sowie durch die offensichtliche Missachtung des bestehenden Verkehrsdienstevertrages eine zusätzliche Verschlechterung erfahren wird. "Der immer wieder in den diversen Sonntagsreden betonten Notwendigkeit, den öffentlichen Verkehr aus Klimaschutzgründen zu attraktivieren, müssen endlich ernst zu nehmende Taten folgen", so Hauk abschließend.

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