Fenninger: "Soziale Bewegung lebt von freiwilligem Engagement"

Volkshilfe bei EU-Tour im Rahmen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit

Wien (OTS) - Bei der Europatour des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit, die vom 25. bis 27. Jänner 2011 in Wien Station macht, präsentiert die Volkshilfe ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement.

Über "Grenzen und Nutzen von freiwilligem Engagement" diskutierte im Rahmen der Europatour heute der Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe Österreich, Erich Fenninger, mit VertreterInnen der Zivilgesellschaft und NGOs. "Die Volkshilfe als soziale Bewegung ist weit mehr als eine Hilfsorganisation. Unser Ziel ist es immer auch, systemverändernd zu wirken und uns kritisch mit der herrschenden Politik auseinanderzusetzen. Soziale Bewegung lebt von freiwilligem Engagement.", betonte Fenninger.

Die Volkshilfe ist aus ehrenamtlichem Engagement angesichts des großen Leids in der Nachkriegszeit hervorgegangen. Nach wie vor spielt ehrenamtliche und freiwillige Tätigkeit eine große Rolle. Tausende ehrenamtliche MitarbeiterInnen und HelferInnen engagieren sich bei Besuchsdiensten für ältere Menschen, in Projekten für benachteiligte Jugendliche und Aktivitäten für Flüchtlinge, in der Beratung und Unterstützung für in Not geratene Menschen oder bei lokalen Spendenaktionen für die Kampagne "Armut tut weh", mit der die Volkshilfe Spenden sammelt, um Menschen in Notsituationen schnell und unbürokratisch zu helfen.

"Freiwilliges Engagement ist auch ein Ausdruck von Solidarität. Nicht alles, was das Zusammenleben menschlich und erfüllend macht, kann auch bezahlt werden. In diesem Sinn ist die Arbeit von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen enorm wichtig, sinnstiftend für jene, die sie leisten und im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar.", so Erich Fenninger abschließend.

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