FPÖ-Kunasek: Darabos beleidigt tausende Offiziere und Unteroffiziere - Vorgangsweise untragbar!

Wien (OTS) - Die österreichische Offiziersgesellschaft (OG) und
die österreichische Unteroffiziersgesellschaft (ÖUOG) stellen nicht nur wichtige wehrpolitisch relevante Vereine dar, sondern auch die Interessensvertretung von zigtausenden Offizieren und Unteroffizieren.

Mit seinem jüngst angestellten Vergleich der Offiziersgesellschaft mit dem Fußballverein seines Heimatortes SC Kroatisch Minihof beleidigt und brüskiert Bundesminister Darabos tausende Soldaten des österreichischen Bundesheeres, welche das Rückgrat der Armee darstellen.

"Ohne die Leistungen des SC Kroatisch Minihof schmälern zu wollen, ist dieser Vergleich ein Schlag ins Gesicht all jener die seit Jahren und Jahrzehnten dafür sorgen, dass das österreichische Bundesheer im In- und Ausland für seine Arbeit breite Anerkennung erfahren hat. Darabos vergisst wohl, dass die von ihm angegriffenen Soldaten auch noch dann ihren Dienst versehen werden, wenn er als Verteidigungsminister schon längst abgedankt hat. Als Bundesobmann Stellvertreter der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF) halte ich unmissverständlich fest, dass solch Aussagen von Darabos unerträglich und eines Ministers absolut unwürdig sind", so NAbg. Mario Kunasek.

Auch Darabos muss akzeptieren, dass es in Österreich Menschen gibt die an das Bundesheer und die Wichtigkeit der allgemeinen Wehrpflicht glauben. Diese Leute mundtot zu machen und mit skandalösen Vergleichen herabzuwürdigen, wird sicher nicht dazu beitragen eine seriöse und von einer breiten Basis mitgetragene Reform des Bundesheeres herbeizuführen.

Der Bundesminister wäre gut beraten gewesen die Interessenvertretungen der Offiziere und Unteroffiziere, die er jetzt beleidigt, in die Planungsarbeiten miteinzubinden. Sie sind schließlich auch jene, die auf eine jahrzehntelange Erfahrung im Bundesheer zurückgreifen können. Eine Tatsache die auf Darabos, Rudas und Co nicht zutrifft.

"Abschließend fordere ich den Bundesminister auf sich bei den Offizieren und Unteroffizieren des österreichischen Bundesheeres zu entschuldigen. Wenn er diese Größe nicht besitzt, zeigt er, dass er auch menschlich nicht in der Lage ist das Amt eines Verteidigungsministers entsprechend auszuüben", so Kunasek abschließend.

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