Wehrpflicht - Rudas: Zurück zur Sachlichkeit - Schluss mit dem Zwangsdienst

Gut ausgebildete Freiwillige statt demotivierte Zwangsverpflichtete - Jugend steht hinter Darabos-Konzept

Wien (OTS/SK) - Die Rückkehr zur Sachlichkeit in Sachen Bundesheer hat am Montag SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas gefordert. "Es wird Zeit, zurück zum entscheidenden Thema zu kommen: die Zukunft des Österreichischen Bundesheeres", so Rudas am Dienstag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. Der entscheidende Punkt werde derzeit nämlich nicht diskutiert. "Es gibt kein vernünftiges Argument, das gegen ein Freiwilligenheer spricht", betonte die Bundesgeschäftsführerin. ****

"Katastrophenschutz, Landesverteidigung und Auslandseinsätze bleiben gewährleistet, es gibt keine zusätzlichen Kosten und wir machen Schluss mit dem Zwangsdienst für tausende junge Männer", streicht Rudas die Vorteile des von Verteidigungsminister Norbert Darabos bevorzugten Modells hervor. Weiters sei für jeden vernünftig denkenden Menschen ersichtlich, dass mit einem Freiwilligenheer eine Professionalisierung einhergeht. "Wir tauschen gut ausgebildete Freiwillige gegen demotivierte Zwangsverpflichtete", so Rudas.

Darabos könne bei seinen Reformplänen auf die Unterstützung durch die österreichische Bevölkerung zählen. "Vor allem die Jungen stehen hinter ihm. Sie sehen die Unsinnigkeit des Zwangsdienstes am deutlichsten", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin.

Eine aktuelle Umfrage des Meinungsinstitutes SORA zeigt, dass die Jugend hinter dem Konzept von Minister Darabos steht. 65 Prozent der 16- bis 25-Jährigen sind für ein Ende der Wehrpflicht. 70 Prozent sind der Meinung, dass ein Freiwilligenheer professioneller arbeitet als das jetzige System mit zwangsverpflichteten Rekruten. (Schluss) sa/ah

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