Bundeshymne: BZÖ-Schenk: Unglaublicher Fauxpas Prammers

Text der Bundeshymne in Verfassung aufnehmen

Wien (OTS) - "Solche Äußerungen sind einer Nationalratspräsidentin unwürdig". Mit diesen Worten kritisierte BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk die gestrigen Aussagen von Prammer, die im Ö1-Mittagsjournal wörtlich sagte: "Wenn ich selber, was ich selten tue, in die Situation komme, singen zu müssen und noch dazu die Bundeshymne, habe ich meinen eigenen Text und der offizielle Text würde nicht über meine Lippen kommen". "Das ist ein unglaublicher Fauxpas, den sich hier die NR-Präsidentin geleistet hat", so Schenk weiter.

"Die Nationalratspräsidentin hat eine der höchsten Funktionen der Republik inne und eine Vorbildfunktion. Mit dieser Entgleisung distanziert sie sich aber eindeutig von den Textinhalten der österreichischen Bundeshymne", so Schenk. Sie erinnert: "Jeder Sportler und jede Sportlerin ist stolz, wenn bei der Siegerehrung die österreichische Bundeshymne erklingt und der Sportler stolz mitsingen kann."

Derartige Entgleisungen sollten künftig verhindert werden, verlangt Schenk. Deshalb schlägt sie vor, dass der Text der Bundeshymne in die Verfassung aufgenommen wird und dadurch denselben Schutz genießt, wie das österreichische Staatswappen.

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