ÖGB-Oberhauser: Umfassende Bildungsreform notwendig

Initiativen des Stadtschulrates und der Stadt Wien begrüßenswert

Wien (OTS/ÖGB) - "Unser Bildungssystem muss grundlegend reformiert werden", skizzierte ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser bei einer Pressekonferenz nach der Pisa-Wien-Konferenz im Stadtschulrat Wien die Position des ÖGB. Die Leseinitiative des Wiener Stadtschulrates begrüßte Oberhauser als "Mosaikstein auf dem Weg zum neuen Bildungssystem".++++

"Wien ist im Bildungsbereich auf dem richtigen Weg. Das soll und darf aber nicht davon ablenken, dass unser Bildungssystem umfassend reformiert gehört. Mosaiksteine auf dem Weg zur Gesamtreform sind gefragt", stellte Oberhauser fest.

Der ÖGB steht im Bildungsbereich für fördern statt selektieren. Oberhauser: "Wir müssen Defizite ausgleichen, Begabungen fördern statt Fehler abstrafen sowie die Bildungsweg- und Berufsberatung ausbauen." Ein weiterer Grundsatz sei, so die ÖGB-Vizepräsidentin "Investieren statt sparen". Hier gehe es u.a. um Ganztagsschulen und Tagesbetreuung statt teurer Nachhilfe. Oberhauser: "Eine Bildungsreform braucht aber auch bessere Arbeitsbedingungen für die LehrerInnen."

Oberhauser kündigte an, dass die Sozialpartner am 2. Februar mit den Ministerinnen Schmied und Karl die Bildungsschwerpunkte besprechen werden.(ff)

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