Österreichisch-slowakischer Gedankenaustausch Treffen der Freundschaftsgruppe im Hohen Haus

Wien (PK) - Zu einem österreichisch-slowakischen Dialog kam es heute im Hohen Haus anlässlich eines Treffens der beiden parlamentarischen Freundschaftsgruppen. Von österreichischer
Seite nahmen an der Unterredung die Abgeordneten Hermann Schultes (V), Rudolf Plessl (S), Harald Jannach (F) und Robert Lugar (B) teil.

Abgeordneter Jozef Kollár, der Leiter der slowakischen
Delegation, würdigte zunächst die hervorragenden bilateralen Beziehungen und bezeichnete Österreich als wirtschaftlichen Schlüsselpartner der Slowakei, sei Österreich doch insgesamt der zweitwichtigste Investor im Lande. Konkret sprach Kollár vier Bereiche an, die von beiden Seiten gemeinsam bedacht werden
sollten. Dabei handelt es sich um gemeinsamen Umweltschutz und erneuerbare Energien, um grenzüberschreitende Zusammenarbeit, um akkordiertes Vorgehen innerhalb der Europäischen Union und um das Ende der Übergangsperiode hinsichtlich der Freizügigkeit am Arbeitsmarkt.

Schultes bezeichnete die Slowakei als in vielerlei Hinsicht bemerkenswerten Nachbarn, der die Transformation vorbildlich durchgeführt habe. Es sei auch beachtlich, wie die Slowakei ihre internationale Bedeutung verstärkt habe. Hinsichtlich der Energiefrage meinte Schultes, es sei erfreulich, dass man sich in schwierigen Situationen gegenseitig beistehe. Auch die wirtschaftlichen Beziehungen seien zum Wohl beider Partner sehr lebendig.

Konkret votierte Schultes für eine Verbesserung der Verkehrsverbindungen, denn die mehrfache Hochwassersituation um
die March habe gezeigt, dass es mehr Brücken brauche und die Zahl der Grenzübergänge vermehrt werden sollte. Auch müsse man sich um die Entwicklung von Donau und Schiene als wichtige Verkehrswege weiter bemühen. Abgeordneter Plessl unterstützte dieses Ansinnen und zeigte sich erfreut, dass beim Schloss Hof eine neue Fußgängerbrücke errichtet wird.

Weitere Themen der Unterredung waren Steuerfragen, die von Abgeordnetem Lugar angesprochen worden waren, sowie die
kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Slowakei und Österreich. (Schluss)

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