FPÖ-Kickl: Darabos zieht alle Register der schmutzigen Kriegsführung

Desinformation, Propaganda, Willkür und Köpferollen

Wien (OTS) - "Zivildiener Darabos dürfte sich trotz politischer
und persönlicher Militär-Allergie offenbar einige Tricks der schmutzigen Kriegsführung abgeschaut haben", sagte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl, der besonders die Desinformation, Propaganda, Willkür und das damit verbundene Köpferollen ansprach.

Klare Desinformationen im Auftrag von Darabos habe heute etwa SPÖ-Klubobmann Cap verlauten lassen, der davon träumt, dass sich die "geopolitischen Lage verändert habe", so Kickl, der nicht ganz nachvollziehen kann, auf welche Entwicklungen der vergangenen drei Monate Cap hier anspiele. Denn selbst Darabos habe noch im September davon gesprochen, dass die Wehrpflicht in Stein gemeißelt sei.

Als reine Propaganda hingegen sei die ORF-Berichterstattung zu werten, so Kickl, der hier besonders den "Innenpolitik-Experten" der ZIB, Thomas Langpaul, hervor hob, der in seiner gestrigen Darstellung des Konflikts Darabos-Generalstab in die Rolle eines Propagandasprechers des angezählten Verteidigungsministers geschlüpft sei und eine zwar äußerst bizarre und löwelstraßenaffine, nicht jedoch dem öffentlich-rechtlichen Auftrag entsprechende Analyse abgegeben habe. Es sei schon mehr als bedenklich, wenn in den ORF-Hauptnachrichten, angesichts fundierter Kritik des Generalstabschefs an den Murks-Plänen des Ministers, die Demontage des kritischen Generals, zu einer Art Abwehr eines Militärputsches hochstilisiert werde, so Kickl. Im Sinne der Glaubwürdigkeit des ORF wäre es auch angebracht bei Kommentaren von "Experten", nicht den Eindruck zu erwecken, der News-Room sei der verlängerte Arm des SPÖ-Warrooms in der Parteizentrale, so Kickl.

Reine Willkür sei die Demontage des Generalstabschefs, der seine Pflicht erfüllt habe und die Totalverweigerung der Fachdiskussion durch den Minister gegenüber den Entscheidungsstellen im Bundesheer aufgezeigt habe, so Kickl, der hier auch den Aufschrei der Gewerkschaften von Rot und Schwarz vermisst. "Köpferollen ist kein Führungsprinzip", betonte Kickl. Besonders Christoph Peschek, Wiener Jugendvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), sei aufgerufen sich hier selbst an der Nase zu nehmen, denn er verteidigt den Minister und nicht den von ihm gemobbten Beamten. "Ein weiterer Beweis, dass sich die SPÖ-Gewerkschaft von der Vertretung ihrer Klientel abgemeldet hat", so Kickl.

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