FP-Frank fordert Subventionskürzung für Theater der Jugend

Überschuss von mehr als 5 Mio Euro zurück an die Steuerzahler

Wien (OTS/fpd) - Dass die Stadt Wien in allen Bereichen mit Förderungen großzügig umgeht, ist hinlänglich bekannt. Auch das Füllhorn, das über das Theater der Jugend geleert wurde, ist prall. Von Bund und Land wurde allein im Jahr 2008 eine Subvention von 5,78 Millionen Euro ausgezahlt, kritisiert heute die Gemeinderätin der FPÖ-Wien, LAbg. Henriette Frank, Mitglied des Kontrollausschusses. Allein der Personalaufwand betrug hier 5,753 Mio Euro und die Lohnerhöhungen gingen neben den Kollektivvertragsvereinbarungen bis zu einem Plus von 18,1 Prozent.

Das besondere Detail bei diesem Fall liegt aber in der Tatsache, dass das Bankkonto des Theaters der Jugend ein Guthaben von satten 5,48 Millionen Euro aufweist und das Kontrollamt jetzt empfiehlt, dieses Geld auf ein Sparbuch zu legen bzw. es zu veranlagen.

"Dieses Geld darf weder veranlagt noch auf ein Sparbuch gelegt werden. Vielmehr soll es zweckgemäß in die Veranstaltungen fließen. Außerdem müssen die Subventionen entsprechend gekürzt werden. Denn bei allem Zuspruch zu den Aktivitäten, es handelt sich hier um Steuergelder mit denen dem Anschein nach doch recht locker umgegangen wird", fordert Frank abschließend. (Schluss) hn

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0005