Ranner: Europa muss Position als globales Topreiseziel ausbauen

Durch verstärkte Initiativen Europäische Kulturgüter bekannter machen

Brüssel, 25. Jänner 2011 (OTS) "Europa ist mit 270 Millionen Besuchern aus aller Welt das globale Reiseziel Nummer 1. Wir dürfen uns aber nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern müssen Initiativen setzen, um Europas Vorreiterrolle weiter auszubauen. Europa ist bekannt für seine kulturelle Vielfalt", sagte heute die ÖVP-Tourismussprecherin Hella Ranner. "Wir müssen das Europäische Kulturerbesiegel, die Europäischen Kulturhauptstädte und verschiedene Kulturwege bekannter machen, damit sie als Anziehungspunkte für Touristen dienen können", so Ranner, die für den Kulturausschuss die Stellungnahme zur Mitteilung der EU-Kommission für eine europäische Tourismusstrategie verfasst hat. ****

Vor allem ist für Ranner wichtig, dass ein günstiges Umfeld für die Entwicklung der Unternehmen im Tourismussektor geschaffen wird. "Dazu gehört auch eine bessere Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten durch den Austausch bewährter Praktiken", so Ranner, die darauf hinweist, dass Tourismus eine Querschnittsmaterie ist: "Tourismus beinhaltet nicht nur Verkehr, Wettbewerb, Besteuerung, Verbraucherschutz, Gesundheitswesen, Umwelt, Beschäftigung und Bildung sondern auch Meerespolitik, innere Angelegenheiten, Außenbeziehungen, Kultur sowie auch Regionalentwicklung und die Entwicklung des ländlichen Raums. Der europäische Tourismus braucht daher ein einheitliches und entsprechend umfassendes Konzept."

Durch neue Herausforderungen in dieser Branche wie die Finanz-und Wirtschaftskrise, der Klimawandel und der demografische Wandel müssten rasch gezielte Schritte gesetzt werden. Ranner appelliert daher für eine Verbesserung der beruflichen Qualifikationen und eine Entflechtung der Ferienzeiten. "Ein besser abgestimmter Ferienkalender ist zum Wohle der Reisenden, der Tourismusbetriebe und letztendlich der Umwelt. Ganz besonders müssen wir uns aber um die Qualität der Ausbildung bei Tourismusberufen kümmern:
Kompetenz, Wissen und Engagement sind gerade im Tourismus Kernqualitäten. Hier können EU-Austauschprogramme wie Leonardo Da Vinci und Erasmus für Lehrlinge die Ausbildungszeit attraktiver und besser machen", so Ranner abschließend.

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