"Wie in der DDR", sagt Mandl über Darabos' Vorgangsweise gegen Entacher

Mandl über Darabos: "Er ist nur im Heer, um es zu zerstören", über Entacher: "Ich bewundere die Courage dieses Mannes!"

Wien (OTS) - "Minister Darabos ist in seinem Amt demokratisch legitimiert. Darüber besteht kein Zweifel. Aber die Vorgangsweise gegen General Entacher erinnert mich an die Methoden in der DDR", erklärt LAbg. Mag. Lukas Mandl, Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes ÖAAB in der ÖVP, angesichts der "durch nichts zu rechtfertigenden Vorgangsweise von Minister Darabos gegen den ranghöchsten Offizier der Republik". Bundespräsident Fischer könne jetzt zeigen, "wie er es mit seiner Funktion als Oberbefehlshaber und mit seiner Rolle als Hüter der Bundesverfassung" halte.****

Über Entacher sagt Mandl: "Ich bewundere die Courage dieses Mannes. Er ist auch gegen massiven Druck von oben zur Bundesverfassung gestanden. Ihm war und ist die Sicherheit unseres Landes wichtiger als seine eigene Person. Das nötigt mir großen Respekt ab." Mandl findet es "durchaus erwähnenswert, dass sich Entacher als langjähriger und verdienter Sozialdemokrat vor seinem finalen Gespräch mit Minister Darabos ausgerechnet von den Personalvertreterinnen und Personalvertretern des ÖAAB zu seinen genauen Möglichkeiten als Dienstnehmer beraten ließ."

Zur Historie merkt Mandl an: "Darabos hatte als SPÖ-Zentralsekretär eine Schmutzkübel-Kampagne gegen die ÖVP durchgeführt. Zum Dank wurde er Minister. Anlässlich seiner Bestellung zum Verteidigungsminister meinte sein damaliger Parteichef Gusenbauer, Darabos habe 'das große Los gezogen'. Heute offenbart Darabos, dass er nur im Heer ist, um es zu zerstören." Der ÖAAB-Generalsekretär betont: "Darabos ist ja schon sehr geübt in der politischen Kehrtwende. Er soll sie noch ein Mal exerzieren und beginnen, für die Sicherheit Österreichs zu arbeiten statt nur SPÖ-Parteipolitik zu machen."

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