Podgorschek: Darabos zu sinnvoller Heeres-Verwaltungsreform nicht fähig

FPö zeigt großes Einsparpotential bei Zivilbediensten im Ministerium auf

Wien (OTS) - "Bereits jetzt würden alle 55.000 Heeresangehörige in das Wiener Happelstadion passen. Damit soll im Ernstfall die Sicherheit Österreichs gewährleistet werden." Dies zeigte heute NAbg. KommRat Elmar Podgorschek, Mitglied des Verteidigungsauschusses und Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Oberösterreich, auf. Immerhin 9.000 dieser 55.000 Heeresangehörigen seien Zivilbedienstete. Gerade ein Vergleich mit dem von Verteidigungsminister Norbert Darabos so hochgelobten Schweden zeige aber, dass es durchaus anders gehe: "Die schwedischen Streitkräfte kommen mit 6.500 Zivilbediensteten aus und haben offensichtlich eine wesentlich schlankere Verwaltung", so Podgorschek.

Der Großteil der Zivilbediensteten - immerhin 7.000 Personen - seien im Verteidigungsministerium tätig. "Das ist somit der Wasserkopf des österreichischen Heeres. Genau dort gilt es zu sparen", verweist Podgorschek auf das große Einsparpotential bei der Heeresverwaltung. Genau dort sehe Darabos aber keine Einsparmöglichkeiten. "Es ist bemerkenswert, dass Einsparungen bei der verhältnismäßig großen Verwaltung in keinem von Darabos Konzepten vorgesehen sind. Der Verteidigungsminister hat also nicht nur keine Ahnung von Landesverteidigung, sondern auch nicht von grundlegenden Prinzipien der Unternehmensführung", meint Podgorschek. In jedem Konzern würde zuerst bei der Verwaltung eingespart werden, bevor man den operativen Bereich kaputt mache. "Statt bei der Truppe zu sparen, sollte Darabos Ordnung in die Verwaltung bringen. Hier bieten sich enorme Einsparungspotentiale. Würde man diese nutzen, wäre endlich wieder mehr Geld für die eigentlichen Aufgaben des Heeres -Landesverteidigung und Katastrophenschutz - vorhanden", bekräftigte Podgorschek abschließend.

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