Ärztemigration beschäftigt Symposium

Hochkarätige Referenten diskutieren über Fragen und Lösungen

Wien (OTS) - Mit dem Thema Ärztemigration beschäftigt sich ein Symposium der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) am 28. und 29. Jänner. Im Mittelpunkt stehen der grenzüberschreitende Erfahrungsaustausch, aber auch die Zukunft des ärztlichen Berufes und die Problematik, die Migration mit sich bringen kann.

So ziehen es mittlerweile zehn Prozent der österreichischen Jungmedizinerinnen und -mediziner vor, nach Abschluss ihres Studiums ihre praktische Ausbildung im Ausland, großteils in Deutschland fortzusetzen, um hierzulande Wartezeiten zu umgehen. Auch die Zahl der fertig ausgebildeten Ärztinnen und Ärzte, die Österreich verlassen, wächst kontinuierlich. Mittlerweile sind rund 2.500 österreichische Medizinerinnen und Mediziner in Deutschland, Großbritannien, Dänemark und Schweden tätig - Tendenz steigend. Gleichzeitig kommen Ärztinnen und Ärzte verschiedener Provenienz nach Österreich.

Welche Auswirkungen hat die ärztliche Wanderung auf das heimische Gesundheitssystem? Droht in Österreich Ärztemangel, wenn sich dieser Trend fortsetzt? Diese und andere Themen werden beim Symposium sowie im Zuge einer Podiumsdiskussion aufgearbeitet.

Ein weiteres Thema des ÖÄK-Symposiums ist die abnehmende Attraktivität der Landmedizin, was dazu führt, dass Arztpraxen außerhalb der Städte nur noch schwer oder gar nicht mehr besetzt werden können.

An dem in der ÖÄK stattfindenden Symposium beteiligen sich ärztliche Spitzenvertreter aus Österreich und Deutschland, Politiker und hochrangige Experten.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, am Symposium teilzunehmen. Nähere Details im beiliegenden Programm.

Ärztemigration
Viele Fragen - gemeinsame Lösungen


Datum: 28. - 29.1.2011

Ort:
Österreichische Ärztekammer Großer Sitzungssaal,
Parterreunterteilung
Weihburggasse 10-12, 1010 Wien

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