SPÖ Schober: Falsches ÖVP- und FPK-Heeresmanöver nach Abberufung des Generalstabschef dient der Ablenkung

Alle Argumente für und gegen eine Reform müssen auf den Tisch um für die Gesamtheit der Österreicher das beste Heeres- und Zivildienstsystem zu schaffen.

Klagenfurt (OTS) - "Was sollen die Krokodiltränen von ÖVP und FPK nach dem Minister Darabos Generalstabschef Entacher abberufen hat. Diese falschen Tränen dienen lediglich dem Tarnen und Täuschen in einem leicht durchschaubarem Manöver", übt SPÖ-Sicherheitssprecher 2. Landtagspräsident Rudolf Schober heftige Kritik an den Kritikern.

Denn er, Schober, erinnere sich nur zu gut an die misslungene schwarz-blaue Reform bei der Exekutive, der hohe Exekutivbeamte wie Strohmeier, Schnabel, Sika und Liberda zum Opfer gefallen sind, weil ÖVP-Minister Straßer es so wollte.

"Die ÖVP und FPÖ/FPK dürfen die Sicherheit der Kärntnerinnen und Kärntner nicht gefährden in dem eine parteipolitisch geprägte Diskussion vom Zaun gebrochen wird, die wichtige Zukunftsfragen unbeantwortet lässt und bei der wichtige Zielsetzungen unerreicht bleiben", mahnt Schober.

Im Moment stehe die Republik am Beginn einer Diskussion, bei der alle Argumente auf den Tisch kommen müssten. "Nicht der einzelne oder verschiedene Gruppen sind wichtig, sondern die Heeres- bzw. Zivildienstreform muss der Gesamtheit nutzen", regt Schober abschließend zum Nachdenken an.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Kärnten
Klagenfurt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90002