FPÖ-Kickl: Gestörtes Verhältnis von NR-Präsidentin Prammer zu Bundeshymne

Umgehende Klarstellung gefordert

Wien (OTS) - Es sei skandalös, dass SPÖ-Nationalratspräsidentin Prammer offenbar ein krampfhaft gestörtes Verhältnis zum Text der österreichischen Bundeshymne habe, meinte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Er bezog sich dabei auf eine entsprechende Aussage der Nationalratspräsidentin im Mittagsjournal vom 24.1.2011. Prammer habe dort wortwörtlich gesagt. "Der offizielle Text würde mir nicht über meine Lippen kommen."

Offenbar habe die Nationalratspräsidentin vergessen, dass sie eines der höchsten Ämter der Republik samt einem Paket von dazugehörigen Pflichten inne habe. Dazu gehöre es auch, unabhängig von allen zeitgeistig-aktuellen Diskussionen einen ordentlichen und respektvollen Umgang mit den bestehenden Symbolen der Republik Österreich, zu denen auch die Bundeshymne in der existierenden Form gehöre, zu pflegen, so Kickl. Prammer, die ja Kraft ihrer Funktion selbst bei vielen Staatsakten anwesend sei, bei denen auch die Bundeshymne ein wesentliches Element sei, diskreditiere jedenfalls mit ihrer Aussage all jene, für die die Hymne in der bestehenden Form kein Problem darstelle. "Wenn Frau Prammer das Vorantreiben ihrer linken Ideologie wichtiger ist als die objektive Erfüllung der mit ihrem offiziellen Amt verbundenen Aufgaben, dann soll sie sich einen entsprechenden Aktionsbereich in der SPÖ-Parteizentrale suchen und sich dort austoben. Im Präsidentenamt ist für eine derartige Flapsigkeit jedenfalls kein Platz", schloss Kickl, der von Prammer eine umgehende Klarstellung forderte.

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