FPK-Scheuch fordert Rücktritt von Verteidigungsminister Darabos

Abberufung Entachers skandalöse Entscheidung

Klagenfurt (OTS) - "Eine skandalöse Entscheidung nordkoreanischer Gesinnung" ist für FPK-Obmann DI Uwe Scheuch die Abberufung von Generalstabschef Edmund Entacher. "Zuerst ruft Darabos zur allgemeinen Diskussion über eine Reformen des Bundesheeres auf und dann sägt er hochdekorierte Bundesheerangehörige ab, weil sie eine eigenständige Meinung haben. Das ist eines Demokraten unwürdig. Darabos muss zurücktreten", fordert Scheuch.

Der Chef der Kärntner Freiheitlichen verweist in diesem Zusammenhang auf Aussagen des Adjutanten des Bundespräsidenten, Georg Keller, der Entachers Äußerungen nicht nur für legitim, sondern sogar für dessen Pflicht hält. "Wird Darabos jetzt auch Generalmajor Keller abberufen? Ist das der nächste, der wegen Majestätsbeleidigung abdanken muss?" Bundespräsident Fischer als Oberbefehlshaber des Bundesheeres ist aufgerufen, so Scheuch weiter, seinem Parteigenossen Darabos nicht nur ordentlich den Kopf zu waschen, sondern ihm auch den Rücktritt nahezulegen.

Der SPÖ-Verteidigungsminister habe in der laufenden Diskussion eine erbärmliche Figur abgegeben und eine für einen Spitzenpolitiker erstaunliche Dünnhäutigkeit bewiesen. "Welcher Teufel hat Darabos geritten, die Offiziere des österreichischen Bundesheeres in ihrer Bedeutung mit den Fussballern des SC Kroatisch Minihof zu vergleichen? Diese Herabwürdigung zeigt, was Darabos wirklich vom Bundesheer und seinen Angehörigen hält und bringt das Fass zum Überlaufen. Es war der größte Fehler der SPÖ, einen weinerlichen Wehrdienstverweigerer an die Spitze des österreichischen Bundesheeres zu stellen. Aber dieser Fehler gehört spätestens jetzt korrigiert", so Scheuch abschließend.

(Schluss/le)

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