FPÖ-Obermayr: Gentechnisch veränderte Stoffe in Lebensmitteln bald auch in Österreich?

Selbstbestimmungsrecht bei GVO-Anbau in Österreich muss gewährleistet bleiben

Wien (OTS) - Laut EU-Kommission wünschen sich die meisten EU-Staaten eine Zulassung von gentechnisch veränderten Stoffen in Lebensmitteln. Gemäß einem Vorschlag der Kommission vom Oktober 2010, sollen in Zukunft Importe von Tierfutter 0,1 Prozent genetisch verändertes Material enthalten dürfen, das nicht in der EU zugelassen ist. "Gerade in Anbetracht des jüngsten Dioxin-Skandals sind solche Pläne strikt abzulehnen. Mit Tierfutter ist nicht zu spaßen, hier steht die Gesundheit der EU-Bürger auf dem Spiel! Die Kommission kann mir nicht weiß machen, dass die Menschen in Europa für sich und ihre Kinder gerne ein Risiko bei der täglichen Ernährung eingehen. Fest steht, dass sich österreichische Konsumenten nach wie vor gentechnikfreie Agrarprodukte und Lebensmittel wünschen!", betont EU-Abgeordneter Franz Obermayr.

Im Februar soll darüber entschieden werden, ob eine neue Regelung, die gentechnisch veränderte Nahrungsmittel für den menschlichen Verzehr beinhalten würde, ausgearbeitet werden soll. "Hier wird man sehen, ob Barroso sein Versprechen halten wird, in dieser sensiblen Frage das Subsidiaritätsprinzip und damit auch das Selbstbestimmungsrecht der Mitgliedstaaten zu respektieren!", so der freiheitliche EU-Mandatar besorgt. Zudem fordert Obermayr seitens der Minister Berlakovich und Stöger klare Worte und Durchsetzungsvermögen bei den nächsten Ratstagungen in Brüssel. "Österreich soll auch in Zukunft über den Anbau von GVO selbst entscheiden können", so Obermayr abschließend.

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