FPÖ Neubauer: Test für die Süd-Tiroler, ihr Recht auf Selbstbestimmung auszuüben, voller Erfolg!"

Was verbirgt Durnwalder in seinem Obwexer-Gutachten?

Wien (OTS) - Die "Südtiroler Freiheit hatte eingeladen und viele waren gekommen! Während in Österreich und vor allem in den ÖVP-dominierten Bundesländern die Meinung besteht, Südtirol soll Südtirol bleiben und bei Platter und Co. eine Landeseinheit nicht mehr ins Auge gefasst wird, drehen sich die Uhren im südlichen Tirol aber weiter. Der Argumentation "Die wollen ja gar nicht mehr zurück, denen geht es ja ohne Österreich viel besser und deshalb bestehe ja gar kein Bedürfnis mehr, das völkerrechtlich vorgesehene Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen, wollte nun die "Süd-Tiroler Freiheit" mit den Landtagsabgeordneten Eva Klotz und Sven Knoll nachgehen.

Im östlich von Tirol gelegenen Ahrntal wurden die Bürger mit der Frage konfrontiert, ob die Bürger selbst das Recht in Anspruch nehmen wollen, über ihre eigene Zukunft zu entscheiden, oder ob sie ihr Schicksal weiterhin allein in die Hand von Berufspolitikern legen wollen, die vermeinen, viel klüger als ihre Landsleute zu sein, von denen sie gewählt wurden.

Allen Unkenrufen zum Trotz, waren dem Aufruf hunderte Tiroler gefolgt, um sich über das Projekt der Selbstbestimmungsbefragung zu informieren. Der freiheitliche Südtirol-Sprecher, NAbg. Werner Neubauer, der noch am Freitag Unterschriften für eine doppelte Staatsbürgerschaft der österreichischen Volksgruppe in Südtirol am Linzer Hauptplatz und am Samstag in Wien gesammelt hatte, begrüßte die Initiative.

Die fadenscheinige Argumentation der ÖVP und SVP-Politiker, beispielsweise der Verweis darauf, dass angeblich noch nicht der richtige Zeitpunkt für eine solche Entscheidung gekommen sei, erinnere daran, dass vor einem Jahr Dr. Andreas Khol damit argumentierte, als der 3. Nationalratspräsident Dr. Graf das Selbstbestimmungsrecht für Südtirol einforderte.

"Damit muss endlich Schluss sein", sagte Neubauer. "Die ÖVP und auch die SVP werden uns nicht sagen, wann der richtige Zeitpunkt sein wird. Die Tiroler sollen endlich das Recht eingeräumt bekommen, selbst über die eigene Zukunft zu bestimmen.

Neubauer schloss sich dabei den Ausführungen Knolls an, der meinte, "Wer in einem vereinten Europa das Selbstbestimmungsrecht schlechtredet und die Grenzen von Nationalstaaten für unantastbar hält, der hat nicht nur das Prinzip der europäischen Einigung nicht verstanden, sondern offensichtlich ein Problem mit der Demokratie."

Die FPÖ spricht sich für die demokratische Umsetzung des Selbstbestimmungsrechtesund die Schaffung eines "Freistaat Südtirol"-Modells unter Einbeziehung der Italiener in Südtirol aus. "Bemerkenswert ist jedenfalls, dass der SÜD-TIROLER Landeshauptmann Durnwalder die Veröffentlichung des Gutachtens zur doppelten Staatsbürgerschaft bereits für Oktober 2010 angekündigt, dieses aber bis heute nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt hat", stellte Neubauer fest und ergänzte abschließend: "Könnte es sein, dass der Europaexperte längst draufgekommen ist, dass die Forderung nach einer doppelten Staatsbürgerschaft sehr wohl möglich ist, diese Feststellung aber nur die Südtiroler Freiheit bei ihrer Aktion im Ahrntal unterstützen würde und deshalb nicht veröffentlicht wird?"

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