BZÖ-Westenthaler: Scheinskandalisierung durch Sancho Panza Pilz im Fußball

Völlig korrekte und transparente Förderung: Fußball-Bundesliga ist eine der meist geprüften Organisationen Österreichs

Wien (OTS) - "Es ist schon langsam tragisch-komisch, wie der
selbst ernannte grüne Sancho Panza namens Pilz gemeinsam mit seinen treuen Helfern des "Kurier" krampfhaft versucht, einen Scheinskandal hochzuziehen, wo nix ist", sagte heute BZÖ-Sportsprecher Abg. Peter Westenthaler zur seltsamen "Kumpanei" zwischen "Kurier" und Grünen um eine Förderungsmillion für den Fußball aus dem Jahre 2003 zu skandalisieren.

Die Förderung sei völlig korrekt, transparent und vielfach geprüft verlaufen, während das heutige Kesseltreiben gegen diese Förderung für den österreichischen Fußball nicht nachvollziehbar oder nur mit der von Links allseits beliebten Grasser-Hetze zu erklären sei. Westenthaler verwies darauf, dass die Bundesliga eine der meist geprüften Organisationen in Österreich sei. "Aufsichtsrat (inklusive Ex-Finanzminister Rudolf Edlinger), Präsidentenkonferenz, Rechnungsprüfer und ausgelagerte Prüfer haben alles für korrekt erklärt und zugestimmt", erinnerte Westenthaler an die vielfachen Sitzungen der Bundesliga zu diesem Thema 2003. Auch der Nationalrat wurde nicht - wie vom Kurier fälschlich behauptet - getäuscht, sondern diese Förderung sei sowohl in den Ausschüssen, als auch im Plenum als Förderung für die Nachwuchsarbeit im Fußball im Vorfeld der Euro 2008 offen gelegen. Diese Förderung sei dann auch als eine Pauschalabgeltung der Aufwendungen der Bundesligaklubs für das Projekt Challenge 2008, also die Vorbereitung für die Euro 2008 beispielsweise durch Förderung des bevorzugten Einsatzes heimischer junger Kicker in den Bundesligamannschaften mittels schriftlichem Vertrag vom ÖFB an die Bundesliga weitergeleitet und eingesetzt worden. "Das alles wurde sowohl zwischen ÖFB und dem damaligen Sportstaatsekretär Schweitzer sowie dem für Sport zuständigen Bundeskanzler Schüssel einerseits, als auch zwischen ÖFB und Bundesliga andererseits völlig transparent und mit schriftlichen Verträgen festgehalten, die alle vorliegen. Alles offen, transparent und korrekt", so Westenthaler.

Anstatt sich mit einer Million für die Förderung des Fußballs im Vorfeld der Euro 2008 auseinanderzusetzen, sollten sich die Polit-Sancho-Panzas und auch der Kurier besser den hunderten Millionen an öffentlichen Förderungen widmen, die in den dubiosen Kanälen von roten und schwarzen Trabantenvereinen verschwinden. Das wäre ein weites Betätigungsfeld. Oder auch die hunderten Millionen Steuergelder, die in Inserate der Regierung gepulvert werden oder die 160 Millionen Euro öffentliche Förderung an den ORF.

Was die Sanierung der - von seinen Vorgängern verschuldeten -Ligaschulden im Jahre 2003 betrifft, so sei er, Westenthaler, stolz darauf, nach harten Verhandlungen mit der Finanzprokuratur (und nicht wie vom Kurier und von Pilz fälschlich behauptet Ex-Finanzminister Grasser) einen Vergleich erzielt zu haben, der eine Fortführung der Bundesliga ermöglichte. Von den offenen zwei Millionen Euro Schulden aus dem Finanzdebakel des FC Tirol wurden 1,2 Millionen mittels Zahlungsplan über fünf Jahre an die Finanz bezahlt. "Dieser Vergleich und dieser Zahlungsplan waren für die Bundesliga lebensnotwendig, da die sofortige Zahlung von zwei Millionen Euro budgetär gar nicht möglich war. Auch die Verhandlungen und der Abschluss dieses Vergleichs wurden von den zuständigen Gremien oftmals erörtert und letztlich einstimmig bewilligt. "Ich habe als Vorstand der Bundesliga für Ordnung gesorgt und eine Weiterführung des Betriebes sichergestellt, was von sämtlichen Mitgliedern des Aufsichtsrates inklusive Ex-Finanzminister Rudolf Edlinger anerkannt wurde", so Westenthaler abschließend.

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