- 24.01.2011, 18:10:38
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BZÖ-Westenthaler: Scheinskandalisierung durch Sancho Panza Pilz im Fußball
Völlig korrekte und transparente Förderung: Fußball-Bundesliga ist eine der meist geprüften Organisationen Österreichs
Wien (OTS) - "Es ist schon langsam tragisch-komisch, wie der
selbst ernannte grüne Sancho Panza namens Pilz gemeinsam mit seinen
treuen Helfern des "Kurier" krampfhaft versucht, einen Scheinskandal
hochzuziehen, wo nix ist", sagte heute BZÖ-Sportsprecher Abg. Peter
Westenthaler zur seltsamen "Kumpanei" zwischen "Kurier" und Grünen um
eine Förderungsmillion für den Fußball aus dem Jahre 2003 zu
skandalisieren.
Die Förderung sei völlig korrekt, transparent und vielfach geprüft
verlaufen, während das heutige Kesseltreiben gegen diese Förderung
für den österreichischen Fußball nicht nachvollziehbar oder nur mit
der von Links allseits beliebten Grasser-Hetze zu erklären sei.
Westenthaler verwies darauf, dass die Bundesliga eine der meist
geprüften Organisationen in Österreich sei. "Aufsichtsrat (inklusive
Ex-Finanzminister Rudolf Edlinger), Präsidentenkonferenz,
Rechnungsprüfer und ausgelagerte Prüfer haben alles für korrekt
erklärt und zugestimmt", erinnerte Westenthaler an die vielfachen
Sitzungen der Bundesliga zu diesem Thema 2003. Auch der Nationalrat
wurde nicht - wie vom Kurier fälschlich behauptet - getäuscht,
sondern diese Förderung sei sowohl in den Ausschüssen, als auch im
Plenum als Förderung für die Nachwuchsarbeit im Fußball im Vorfeld
der Euro 2008 offen gelegen. Diese Förderung sei dann auch als eine
Pauschalabgeltung der Aufwendungen der Bundesligaklubs für das
Projekt Challenge 2008, also die Vorbereitung für die Euro 2008
beispielsweise durch Förderung des bevorzugten Einsatzes heimischer
junger Kicker in den Bundesligamannschaften mittels schriftlichem
Vertrag vom ÖFB an die Bundesliga weitergeleitet und eingesetzt
worden. "Das alles wurde sowohl zwischen ÖFB und dem damaligen
Sportstaatsekretär Schweitzer sowie dem für Sport zuständigen
Bundeskanzler Schüssel einerseits, als auch zwischen ÖFB und
Bundesliga andererseits völlig transparent und mit schriftlichen
Verträgen festgehalten, die alle vorliegen. Alles offen, transparent
und korrekt", so Westenthaler.
Anstatt sich mit einer Million für die Förderung des Fußballs im
Vorfeld der Euro 2008 auseinanderzusetzen, sollten sich die
Polit-Sancho-Panzas und auch der Kurier besser den hunderten
Millionen an öffentlichen Förderungen widmen, die in den dubiosen
Kanälen von roten und schwarzen Trabantenvereinen verschwinden. Das
wäre ein weites Betätigungsfeld. Oder auch die hunderten Millionen
Steuergelder, die in Inserate der Regierung gepulvert werden oder die
160 Millionen Euro öffentliche Förderung an den ORF.
Was die Sanierung der - von seinen Vorgängern verschuldeten -
Ligaschulden im Jahre 2003 betrifft, so sei er, Westenthaler, stolz
darauf, nach harten Verhandlungen mit der Finanzprokuratur (und nicht
wie vom Kurier und von Pilz fälschlich behauptet Ex-Finanzminister
Grasser) einen Vergleich erzielt zu haben, der eine Fortführung der
Bundesliga ermöglichte. Von den offenen zwei Millionen Euro Schulden
aus dem Finanzdebakel des FC Tirol wurden 1,2 Millionen mittels
Zahlungsplan über fünf Jahre an die Finanz bezahlt. "Dieser Vergleich
und dieser Zahlungsplan waren für die Bundesliga lebensnotwendig, da
die sofortige Zahlung von zwei Millionen Euro budgetär gar nicht
möglich war. Auch die Verhandlungen und der Abschluss dieses
Vergleichs wurden von den zuständigen Gremien oftmals erörtert und
letztlich einstimmig bewilligt. "Ich habe als Vorstand der Bundesliga
für Ordnung gesorgt und eine Weiterführung des Betriebes
sichergestellt, was von sämtlichen Mitgliedern des Aufsichtsrates
inklusive Ex-Finanzminister Rudolf Edlinger anerkannt wurde", so
Westenthaler abschließend.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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