HC Strache: Neujahrstreffen (3): Wehrpflicht erhalten

Vösendorf (OTS) - Ein klares Bekenntnis zur Wehrpflicht, gab heute der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache, anlässlich des Neujahrstreffens der FPÖ in Vösendorf, ab. "Ein Ende der Wehrpflicht bedeutet auch das Aus für die Neutralität und den Zivildienst", so Strache.

Eine Heeresreform sei dringend notwendig, die Abschaffung der Wehrpflicht sei jedoch der falsche Weg, warnte Strache, denn dieser Weg führe direkt in die NATO. Alle Länder, die die Wehrpflicht in den letzten Jahren abgeschafft hätten, seien NATO-Mitglieder, so Strache.

Auch bedeute die Abschaffung der Wehrpflicht das Ende des Zivildienstes, so Strache, der in diesem Fall mit Mehrkosten von 200 bis 350 Millionen Euro rechnet. Ein "verpflichtendes Sozialjahr" als Ersatz der Wehrpflicht sei aufgrund der europäischen Menschenrechtskonvention Artikel 4 (Verbot der Zwangsarbeit), welche im Verfassungsrang stehe, nicht möglich, so Strache.

Grundsätzlich sei es absurd, einen Zivildiener zum Heeresminister zu ernennen, betonte Strache. "Das wäre das gleiche, als ob man einen Vegetarier zum Direktor einer Wurstfabrik ernennt. Das Experiment einen Zivildiener zum Verteidigungsminister zu, machen sei gescheitert, so Strache. Es wäre zu begrüßen, wenn Darabos das Feld räumen würde, bevor er das Heer endgültig zerstöre.

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