HC Strache: Neujahrstreffen (2): Österreich zuerst!

Vösendorf (OTS) - Heftige Kritik an der EU-Hörigkeit der Bundesregierung, übte der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache, anlässlich des Neujahrstreffens der FPÖ in Vösendorf. So kritisierte Strache, dass die EU über die Köpfe der Bürger hinweg einen sogenannten Rettungsschirm von 750 Milliarden Euro geschnürt habe, an dem sich Österreich mit bis zu 15 Milliarden an Haftungen beteilige, die jederzeit schlagend werden könnten.

Nutznießer seien nicht die Bürger, sondern die Banken und Versicherungen, kritisierte Strache. Dieser Rettungsschirm sei nichts anderes als ein weiteres Banken-Hilfspaket. "Wer an den Geschäften verdient, muss auch die Risiken tragen", so Strache, der forderte, dass die Großbanken ihre Zeche selber zahlen sollen.

Insgesamt würden die Österreicher in den kommenden vier Jahren mehr als 7 Milliarden Euro zusätzlich an Steuern zahlen müssen, so Strache, der darauf verwies, dass allein die Familien in den nächsten vier Jahren fast 1,3 Milliarden Euro verlieren würden. Rechne man den CO2-Zuschlag bei der Mineralölsteuer noch dazu, so steige dieser Betrag noch auf 2 Milliarden Euro an, so Strache.

"Die Wirtschaftskrise hätte man als Chance für eine Staats- und Verwaltungsreform nützen müssen, statt weitere Belastungen einzuführen", kritisierte Strache die Politik von Faymann und Pröll, die dazu schlicht und ergreifend zu feig seien. Statt dessen hätten sie mit unserem Steuergeld einen Neujahrsempfang für über 1.000 namentlich geladene Gäste veranstaltet, um sich abfeiern zu lassen, kritisierte Strache.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0006