Studiengebühren-Abschaffung: BZÖ-Widmann begrüßt Prüfung durch VfGH

BZÖ-Wissenschaftssprecher verlangt sofortige Wiedereinführung der Studiengebühren

Wien (OTS) - BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Mag. Rainer Widmann begrüßt die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes, die de facto Abschaffung der Studiengebühren auf ihre Verfassungsmäßigkeit zu prüfen. "Im Jahr 2008 haben SPÖ, FPÖ und Grüne völlig verantwortungslos die Studiengebühren abgeschafft. Die Folge daraus sind überfüllte Hörsäle, ein Run ausländischer Studenten auf die österreichischen Unis sowie eine chronische Unterfinanzierung der Universitäten. Jetzt zwingt der Verfassungsgerichtshof die rot-schwarze Koalition zum Handeln und diese Missstände zu beseitigen."

Widmann weist darauf hin, dass durch die Abschaffung der Wehrpflicht in Deutschland im Herbst ein noch größerer Ansturm von deutschen Studenten auf die heimischen Unis droht. Er verlangt daher die sofortige Wiedereinführung der Studiengebühren in der Höhe von 500 Euro pro Semester mit dazugehörigen leistungsorientierten und sozial gestaffelten Studienbeihilfen sowie die sofortige Umsetzung des BZÖ-Uni-Bonus-Modells. "Wir wollen eine Einschreibgebühr von 5.000 Euro, wobei die Inländer diese Gebühr in Form eines Uni-Bonus ersetzt bekommen. Bei 28.000 ausländischen Studenten, erhalten die Universitäten so weitere 140 Millionen Euro", erklärt der BZÖ-Wissenschaftssprecher.

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