BZÖ-Haubner: Ausweitung des Mutter-Kind-Passes nach Aussetzung der Wehrpflicht unbedingt notwendig

Durch verpflichtende jährliche Untersuchung sollen rechtzeitig körperliche, sprachliche und soziale Defizite erkannt werden

Wien (OTS) - Angesichts der Warnung des Sozialmediziners Professor Kunze, die Aussetzung der Wehrpflicht könnte sich durch den Wegfall der Stellungs-Untersuchung negativ auf die Gesundheit der Jugendlichen auswirken, bekräftigt heute BZÖ-Familiensprecherin NAbg. Ursula Haubner ihre Forderung nach der Ausweitung des Mutter-Kind-Passes in einen Mutter-Kind-Jugend-Pass. "Wir wollen eine jährliche verpflichtende ärztliche Untersuchung im Optimalfall bis zur Volljährigkeit. Dadurch können körperliche, sprachliche und soziale Defizite rechtzeitig erkannt werden. Das bietet die Möglichkeit Fehlentwicklungen rechtzeitig gegenzusteuern", erklärt Haubner.

Das BZÖ verlangt, dass diese Untersuchungen im Rahmen eines Mutter-Kind-Jugend-Passes auch an den Bezug der Familienbeihilfe gekoppelt sein sollen. Mehrkosten sind dadurch nicht zu erwarten, da diese Untersuchungen bereits im System finanziert sind. "Eine solche jährliche Vorsorgeuntersuchung im Kindes- und Jugendalter ist ein optimaler Beitrag zur Prävention. Ein Euro Investition in die Vorsorge erspart uns drei Euro an Reparatur", so Haubner.

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