SPÖ-Ruttensdorfer: Marktmanipulation durch OMV-Chef bestätigt

FPÖ fordert Rücktritt

Wien (OTS) - Der ehemalige SPÖ-Staatssekretär und jetzige Chef der OMW Wolfgang
Ruttensdorfer hat eine schwerwiegende juristische Niederlage erlitten. Der Vorwurf der Marktmanipulation wurde vom UVS bestätigt. Ein Strafbescheid der Finanzmarktaufsicht gegen Ruttensdorfer ist damit gültig.

Der Hintergrund: Der OMV-Chef hat am 18. März 2009 in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Profil" behauptet, dass die OMV ihren Anteil am ungarischen Unternehmen MOL nicht verkaufen wolle. Ein Signal, das von der Börse nicht positiv aufgenommen werden konnte. Das Gegenteil war jedoch wahr. Der Unabhängige Verwaltungssenat sah es aufgrund der vorliegenden Fakten als erwiesen an, dass die OMV zu diesem Zeitpunkt sehr wohl die Absicht hatte, die MOL Papiere zu verkaufen.

FPÖ-Energiesprecher Norbert Hofer: "Viel schwerwiegender ist für mich in diesem Zusammenhang, dass Ruttensdorfer am Erscheinungstag des Interviews im Profil OMV-Aktien im Gegenwert von, ich sage es in alter Währung, rund 10 Millionen Schilling gekauft hat. Nachdem die MOL-Anteile verkauft wurden, stieg wie erwartet der Kurs der OMV-Aktien.

Der Nadelstreifsozialist Ruttensdorfer hat dabei gut verdient. Ich fordere ihn zum Rücktritt auf. Sollte er dazu nicht bereit sein, hat der Aufsichtsrat - und dieser ist nicht frei von Parteigängern von SPÖ und ÖVP - eine eindeutige Entscheidung zu treffen."

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